Mercedes R 63 AMG Das rasende Sixpack

Die neue Mercedes R-Klasse ist gerade erst bei den Mercedes-Händlern angekommen, da präsentiert DaimlerChrysler in diesen Tagen auf der Chicago Auto Show das Sportmodell der Baureihe. Der Sechssitzer protzt mit Muskelpaketen von Mercedes-Haustuner AMG.

Stuttgart - Vor ein paar Monaten stand der Prototyp des von AMG aufgemöbelten Autos in der Frankfurter Festhalle - das war während der IAA, und das Publikum reagierte offenbar so, wie von Mercedes erhofft. Denn jetzt in Chicago stellen die Schwaben das Serienmodell R 63 AMG bei der Chicagoer Auto Show (noch bis 19. Februar) vor, das im Spätsommer in Nordamerika und wenig später auch hierzulande auf die Straßen kommen soll. Ab dann können sich bis zu sechs Passagiere in einem Automobil so hurtig fortbewegen, wie das bislang nicht möglich war.

Zurückhaltender Kraftprotz: Von außen erkennt man kaum, dass unter der Schale ein brachialer V8-Motor mit einer Leistung von 510 PS rumort

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Sportlich: Schwarzes Nappaleder, schwarze Aluzierteile und selbstverständlich ein schwarzes Lederlenkrad - so sieht es drinnen aus im neuen R 63 AMG

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Überall-Sonnenbrille: Stark getönte Scheiben und abgedunkelte Rückscheinwerfer prägen das Heck der schnellsten Version der R-Klasse

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Sportlich: Der Mercedes R 63 AMG
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Die Kraft für den Vortrieb stellt ein neuer V8-Saugmotor mit 6,3 Liter Hubraum zur Verfügung. Das Aggregat leistet 510 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 630 Newtonmeter, das permanent an alle vier Räder geleitet wird, und zwar so, dass 40 Prozent an die Vorder- und 60 Prozent an die Hinterachse gelangen. In fünf Sekunden kann das Auto den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 schaffen, die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h begrenzt.

Zur Serienausstattung des Familienwagens mit Hochleistungstechnik zählen Siebengang-Automatik sowie ein Sportfahrwerk mit Luftfederung. Als AMG-Modell erkennbar wird die R-Klasse durch abgedunkelte Rückleuchten, zwei verchromte Auspuff-Doppelendrohre, "6.3 AMG"-Schriftzüge auf den vorderen Kotflügeln und 265er-Breitreifen auf 20 Zoll großen Felgen. Wem das noch nicht auffällig genug ist, erhält erstmals bei Mercedes auch 21-Zoll-Leichtmetallräder für dieses Auto.

Weil der Hauptmarkt für die R-Klasse die USA ist, wird der Wagen im Mercedes-Werk in Tuscaloosa im US-Staat Alabama gebaut. Im Falle der AMG-Version werden der Motor und die anderen AMG-Extras - etwa die speziellen Nappaledersitze, die schwarzen Aluminiumdekors für den Innenraum oder die bulligeren Front- und Heckschürzen - aus dem AMG-Stammsitz in Affalterbach in die USA geliefert und dort montiert.

Direkt in Affalterbach dagegen entstehen die beiden überarbeiteten Sportversionen SL 55 AMG und SL 65 AMG. So wurde die Leistung des 5,5-Liter-V8-Kompressormotors von 500 auf 517 PS gesteigert und das Drehmoment von 700 auf 720 Newtonmeter. Beide Autos erhalten ein neues Interieur und ein renoviertes Styling. Ab März starte der Verkauf zu Preisen von 133.980 und 206.132 Euro.

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