Land Rover Discovery Entdecke die Möglichkeiten

Im Herbst bringt Land Rover den neuen Discovery auf die Piste. Ausgestattet ist das Geländemonster mit einer Weltneuheit: Das Terrain-Response-System soll aus jedem Untergrund das Beste rausholen – egal ob Schnee, Sand oder Felsen.

Coventry - Matthew Taylor, Direktor bei Land Rover, erklärt die Neuerung so: "Wir stellen jedem Discovery-Fahrer einen intelligenten Copiloten zur Seite. Der hilft ihm, auf jedem Untergrund und in allen Fahrsituationen das Optimum aus dem Auto herauszuholen." Der Fahrer selbst braucht dabei gar nicht viel zu tun: Es gibt lediglich einen großen Drehknopf auf der Mittelkonsole, der in fünf Positionen gerückt werden kann.

Durch das Drehen des Knopfes leuchtet aber nicht nur ein nettes Symbol auf, sondern es passiert weitaus mehr in den Tiefen der Fahrzeugelektronik. Die Stellung des Drehschalters beeinflusst nämlich die Motorkennfelder, die Drehmomentabgabe, die Empfindlichkeit des Gaspedals, die Steuerung des Sechsgang-Automatikgetriebes, das elektronisch gesteuerte Mitten- und Hinterachsdifferenzial sowie die Luftfederung. Außerdem ändert sich je nach Einstellung die Reaktion der Fahrwerksregelsysteme wie ABS, ESP oder die Traktionskontrolle.

Und was bringt das nun? Land Rover erklärt, dass in den fünf Einstellungen "Normal", "Gras/Schnee", "Schlamm", "Sand" und "Felsen" die jeweils beste Abstimmung für das Fahren auf dem jeweiligen Untergrund gewählt wird. In Normalstellung zum Beispiel arbeiten alle Systeme in einer Art Kompromissmodus, der komfortables Dahingleiten auf befestigten Straßen ermöglicht.

Stellt jedoch der Fahrer bei verschneiter Fahrbahn den Drehregler auf "Gras/Schnee", wird plötzlich die Drehmomentabgabe weicher, die Differenzialsperren reagieren aggressiv auf Schlupf, die Automatik schaltet früh hoch und spät zurück, und die Fahrwerksregelsysteme arbeiten mit höchster Sensibilität.

Im Programm "Sand" dagegen passiert das genaue Gegenteil: spontane Drehmomententfaltung, kraftvolles Ausdrehen der Gänge, geringe Empfindlichkeit auf Lenkbewegungen und wenig sensible ESP-, ABS- und Traktions-Einstellungen.

In einem so genannten Message Center, einem kleinen Display im Cockpit des Discovery, wird das jeweils aktive Terrain-Response-Programm eingeblendet. Zudem gibt das System dem Fahrer Hinweise, wann es etwa sinnvoll ist, die Geländeuntersetzung einzuschalten oder die Luftfederung auf maximale Bodenfreiheit einzustellen.

In allen Offroad-Programmen und bei eingelegter Geländeuntersetzung zeigt ein Pfeil, in welche Richtung die Vorderräder eingeschlagen sind, denn das ist im Schlamm oder Sand nicht immer korrekt einzuschätzen.

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