Smart Ein Fall für vier

Der liebe Kleine wächst und gedeiht. DaimlerChrysler gewährt einen ersten Blick auf die nächste Smart-Modellreihe. Der Neue hat das Zeug zum Familienwagen.

Böblingen - DaimlerChrysler legt bei den Minimobilen nach. Am Dienstag zeigten die Autobauer erstmals den neuen Smart. Der Viersitzer, der im Jahr 2004 auf den Markt kommen wird, trägt den Namen Forfour.

Pro Jahr sollen etwa 80.000 Exemplare abgesetzt werden, sagte DaimlerChrysler-Vorstandsmitglied Jürgen Hubbert. Offiziell wird das neue Auto im September auf der IAA in Frankfurt vorgestellt.

Smart sei gewachsen und erwachsen geworden, resümierte der Chef der Mercedes Car Group und erinnert an die Anfänge des Fahrzeugs, das zunächst belächelt wurde und als Folge des Elch-Test-Desasters erst verspätet Ende 1998 auf den Markt gekommen war.

Beim ersten Blick auf das nur kurz enthüllte Auto zeigte sich ein stattlicher Smart, der aber das typische Design beibehält. Preise wurden noch nicht genannt. Hubbert sieht den Neuling in der VW-Polo- und Ford-Fiesta-Klasse mitspielen.

Der Forfour ist die erste komplett gemeinsame Entwicklung mit DaimlerChryslers Minderheitsbeteiligung Mitsubishi. Die Japaner produzieren von 2004 an in der gemeinsamen Smart/Mitsubishi-Fabrik im niederländischen Born ihre Version auf der gleichen Plattform. Dort können jährlich bis zu 250.000 Fahrzeuge gebaut werden.

Möglicherweise müssen sich die Smart-Fahrer allerdings bald an eine neue Namensfamilie gewöhnen. Signalisiert der Smart Forfour, dass er ein Viersitzer ist, so könnte das kleine City-Coupé bald Smart Fortwo heißen.

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