Vom E-Scooter verdrängt Segway stellt Produktion des Elektro-Zweirads ein

Segway-Fahrer in Hamburg: Vor allem von Touristen wurde das Gefährt genutzt

Segway-Fahrer in Hamburg: Vor allem von Touristen wurde das Gefährt genutzt

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Es sollte die Mobilität des Menschen revolutionieren, nun stellt Segway die Produktion des bekannten selbstbalancierenden Elektro-Zweirads ein. Ab dem 15. Juli werde der sogenannte Segway PT nicht mehr hergestellt, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit.

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Der Scooter war besonders bei Touristen und Stadtführern beliebt, mancherorts auch bei Polizisten. Wer mit dem Gerät fahren wollte, stand auf einer geraden Fläche zwischen zwei Rädern. Um vorwärts zu kommen, muss der Passagier einen bestimmten Winkel in der Körperhaltung einnehmen.

In seinen ersten zehn Jahren habe sich der Segway PT zu einem effektiven Fahrzeug entwickelt, um Personen zu befördern, erklärte Segway-Präsidentin Judy Cai in einer Stellungnahme. 2019 seien damit allerdings weniger als 1,5 Prozent aller Einnahmen gemacht worden. 21 Mitarbeitern der Produktionsstätte in New Hampshire werde gekündigt. Die Entscheidung sei nicht leicht gefällt worden.


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2017 stieg Segway ins anderweitige E-Roller-Geschäft ein, die Roller wiegen deutlich weniger, sind leichter zu bedienen und in der Produktion günstiger.

mg/ap
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