Samstag, 21. September 2019

U-Boot, Hubschrauberlandeplatz, Tonstudio Paul Allens Superyacht "Octopus" steht zum Verkauf

Superyacht "Octopus": Paul Allens Schiff war einmal die viertgrößte Yacht der Welt

126 Meter lang, zwei Helikopter-Landeplätze und ein eigenes U-Boot: Die Superyacht "Octopus" galt einmal als die viertgrößte Yacht der Welt. Nun steht das Schiff zum Verkauf - laut Anzeige des Yacht-Brokers Fraser für 295 Millionen Euro. Die Yacht gehörte Microsoft-Mitgründer Paul Allen, der im Oktober 2018 im Alter von 65 Jahren an Krebs verstarb.

Die "Octopus" war 2003 von der deutschen Lürssen-Werft gebaut worden. Sie verfügt über ein Kino, ein Basketball-Feld, zwei Fahrstühle, eine Disko und ein Tonstudio. Zudem ist die Yacht mit gleich zwei Helikopter-Landeplätzen ausgestattet sowie einem eigenen, knallgelben U-Boot mit Platz für bis zu zehn Personen. Insgesamt können 26 Gäste in 13 Kabinen schlafen, umsorgt von 63 Crew-Mitarbeitern.

Paul Allen starb im Oktober 2018 an Krebs

"Als ich das erste Mal auf der Brücke stand, fühlte ich mich, als wäre ich auf einem Raumschiff", schrieb der Multimilliardär Allen in seiner Autobiografie. "Alle meine Leidenschaften kommen zusammen in einem beweglichen Fest". Stolz fügte er auch hinzu, dass die damals drei größten Yachten der Welt für Staatschefs gebaut worden seien, nicht für Privatiers wie ihn.

Wer dieses Schiff kauft, erwirbt auch ein Stück Rock'n-Roll-Geschichte: Mick Jagger hat auf der "Octopus" mal einen Song für ein Album eingespielt, und ein Privatkonzert der Band U2 soll dem Vernehmen nach so laut ausgefallen sein, dass die Lautsprecher durchbrannten. So berichten es jedenfalls US-Medien.

bid, mg

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