Dienstag, 24. September 2019

Rennen der WM-Sponsoren Cristiano Ronaldo macht sich für Nike doch noch bezahlt

Kein Grund zur Verzweiflung: Cristiano Ronaldo nach verpasster Chance im Spiel Portugal-Ghana

4. Teil: Was der Spielplan den Sponsoren für das Finale verheißt

Dem Spielplan zufolge könnten Adidas und Nike in allen Viertelfinalspielen vertreten sein. Direkte Duelle gibt es im Achtelfinale nur zweimal, wobei jeweils Nike den Favoriten stellt (Niederlande-Mexiko und Frankreich-Nigeria). In keinem Achtelfinalspiel werden beide Gegner von derselben Firma ausgerüstet. Dreimal jedoch kommt es zum Herzogenauracher Derby der Ausrüster: Adidas gegen Puma heißt es bei Kolumbien-Uruguay, Deutschland-Algerien und Argentinien-Schweiz.

Außerdem fordert die Puma-Mannschaft Chile Nikes Hoffnungsträger Brasilien heraus. Zwei Nike-Teams treffen zudem auf sportliche Favoriten, deren Ausrüster jedoch kommerzielle Außenseiter sind: Costa Rica spielt in Trikots von Lotto gegen Griechenland, Belgien im Burrda-Dress gegen die USA.

Lotto Sport hat schon eine gewisse WM-Tradition. In Trikots der Italiener schaffte es die Ukraine 2006 ins Viertelfinale. Die Kroaten erreichten 1998 sogar den dritten Platz. Burrda dagegen ist ein kompletter Neuling. Hinter der Schweizer Firma stehen katarische Investoren. Und die WM 2022 in Katar soll mit belgischer Starthilfe auch den Durchbruch bringen - vorausgesetzt, sie findet tatsächlich dort statt.

Das Achtelfinale der Sponsoren

Brasilien (Nike) - Chile (Puma)

Kolumbien (Adidas) - Uruguay (Puma)

Niederlande (Nike) - Mexiko (Adidas)

Costa Rica (Lotto) - Griechenland (Nike)

Frankreich (Nike) - Nigeria (Adidas)

Deutschland (Adidas) - Algerien (Puma)

Argentinien (Adidas) - Schweiz (Puma)

Belgien (Burrda) - USA (Nike)

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