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Sonderausstellung: Fotografien von Karl Lagerfeld

Erste Ausstellung nach seinem Tod Karl Lagerfeld - die Fotografie-Retrospektive

Er war der bekannteste Couturier seiner Zeit. Nun wird im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) eine Ausstellung eröffnet, die Karl Lagerfelds einzigartiges Spektrum als Fotograf zeigt. Kurator der Ausstellung ist der Göttinger Verleger Gerhard Steidl, der über Jahrzehnte alle Bücher, Kataloge, Werbe- und Pressematerialien druckte und Lagerfelds Partner bei der Gründung der Lagerfeld-Steidl-Druckerei-Verlag war. Die Ausstellung ist die letzte, die unter Lagerfelds Mitwirkung entstand und zugleich die erste Retrospektive nach seinem Tod im Februar 2019.

Zu sehen sind Bilder, die Lagerfelds vielfältige Interessen widerspiegeln, darunter Architektur, Porträts, Landschaften und natürlich Mode. Neben Werbekampagnen für Chanel und Fendi sind Editorial-Shoots für Vogue, Harper's Bazaar und das V Magazine zu sehen.

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Sonderausstellung: Fotografien von Karl Lagerfeld

Darüber hinaus sind zahlreiche Persönlichkeiten und Models wie Claudia Schiffer dabei, die Lagerfeld unter anderem als Gretchen in seinem Werk "Faust" (1995) einsetzt. Auch kann man in der Schau die literarischen und künstlerischen Referenzen entdecken, die Lagerfeld in seine Fotografie interpretiert und transformiert hat.

Auf einer Fläche von 2.000 qm werden rund 300 Fotografien, raumgreifende Installationen und ein 15 m langer Glasschliff-Paravent präsentiert. Die meisten Werke werden eigens für die Ausstellung produziert und in dieser Form erstmals in Halle (Saale) zu erleben sein.

la/mmo
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