Dienstag, 15. Oktober 2019

mm.de zum Jahresstart: So managen Sie Ihr Leben Mit diesen zehn Fragen schaffen Sie Platz im Kalender

2. Teil: Was sind die drei größten Probleme, die uns täglich Zeit im Beruf rauben?

Zu viel auf einmal, zu wenig Neins: Grenzen Sie sich ab, statt es allen recht machen zu wollen
• Problem Nr. 1: Der Versuch, zu viel auf einmal zu tun

Die Geschwindigkeit in der Arbeitswelt hat rasant zugenommen. Wir werden mit E-Mails bombardiert und von Informationen über digitale Plattformen überflutet. Wir versuchen schneller zu werden und werden dabei nicht besser, sondern schlechter. Wir erledigen zu viel auf einmal: sitzen im Meeting, schauen aufs Smartphone, beantworten E-Mails. Unsere Konzentration ist dadurch permanent gestört.

• Problem Nr. 2: Dringlichkeit ist nicht gleich Wichtigkeit

Priorität hat immer das, was gerade passiert oder der, der am lautesten schreit - leider nicht immer die Aufgabe, die wirklich wichtig ist. "Wichtig" und "dringlich" sind zwei ganz unterschiedliche Dinge. Das Dringende ist selten wichtig, und das Wichtige ist dringend. Wenn der Chef oder ein Kunde oder der Ehe- bzw. Lebenspartner schreit, ist das ein Lebenszeichen, aber ist das auch wirklich wichtig? Jeder, der schreit, halt sein Anliegen gerade für das wichtigste im ganzen Unternehmen. Das wirklich Wichtige kommt meist zu kurz - oder wird dann oft auf den allerletzten Drücker erledigt.

• Problem Nr. 3: Wir können oder wollen nicht Nein sagen

Störende Telefonanrufe, ungeplante Meetings, Anfragen per E-Mail: Oft können oder wollen wir einfach nicht Nein sagen, weil man es dem Chef, den Kollegen oder den Geschäftspartnern immer alles recht machen will. Das kostet uns die meiste Zeit, stresst uns und kann krank machen. Haben Sie Mut zum "Nein": es geht leichter und einfacher als Sie denken.

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