Dienstag, 28. Januar 2020

mm.de zum Jahresstart: So managen Sie Ihr Leben, Teil VII Zehn Fragen, mit denen Sie Ihr Denken ordnen

8. Teil: Mit wem vergleichen Sie sich?

Glamour pur: Nicht jeder kann George Clooney sein. Nur George Clooney selbst hatte keine Wahl.

Vergleiche sind oft Glückskiller. Denn die Art, wie wir vergleichen, ist nicht objektiv, sondern subjektiv und oft zu unseren Ungunsten. Von glücklichen Menschen weiß die Forschung, dass sie seltener vergleichen, insbesondere dann, wenn sie nicht gut dabei abschneiden. Es gib nämlich immer einen Menschen, der intelligenter, reicher schlanker, netter ist als wir.

Das Vergleichen erzeugt einen Konkurrenzdruck, der uns hetzen und kämpfen lässt. Dies meist auch noch völlig sinnlos, wie etwas bei der Wunschfigur. Da messen wir uns an "früher" oder an computeranimierten Idealen, die nicht nur nicht erreichbar sind, sondern uns ständig unglücklich machen. Zehn Jahre später wären wir dann froh, wenn wir den Körper von damals hätten, mit dem wir jedoch auch unzufrieden waren.

Haben Sie schon einmal auf die somatischen Marker geachtet? Das sind die Signale, die unser Körper uns sendet, ob etwas passt oder nicht. Etwas ein schnellerer Puls, wenn wir aufgeregt sind, oder eine entspannte Wärme im Bauch, wenn wir glücklich sind. Nutzen Sie diese Hinweise für den Umgang mit sich.

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