Sonntag, 26. Januar 2020

mm.de zum Jahresstart: So managen Sie Ihr Leben, Teil VII Zehn Fragen, mit denen Sie Ihr Denken ordnen

4. Teil: Was verführt Sie dazu, negativ zu sein?

Nicht nur virtuelle Realität: Sie entscheiden, durch welche Brille Sie die Welt betrachten
SPIEGEL ONLINE
Nicht nur virtuelle Realität: Sie entscheiden, durch welche Brille Sie die Welt betrachten
Sind Sie unzufrieden mit Ihrem Körper, Fitness, der Beziehung? Spekulieren oder interpretieren Sie, weil es Gerüchte in der Firma gibt? Fragen Sie sich lieber, was wirklich geschehen ist? Ihr Chef hat jemand anderen befördert. Dass Sie kürzer auf eine Beförderung warten, ist eine Tatsache. Dass er Sie nicht leiden kann, eine Spekulation.

Halten Sie sich raus aus Klatsch und negativen Spekulationen, reduzieren Sie den Konsum von negativen Informationen. Wir sind umgeben von so vielen schlechten Nachrichten, dass der Ausgleich durch positive sehr aufwendig ist. Unser Gehirn unterscheidet nicht, ob eine Information von innen kommt, also gedacht ist, oder von außen. Es nimmt alles für bare Münze. Alles, was wir immer wieder denken oder tun, bekommt ein neurologisches Abbild im Kopf und wird zu einer Brille, durch die wir die Welt sehen. Wir erleben dann scheinbar immer wieder Ähnliches. Dies liegt allerdings an der Brille, nicht an der Welt.

Begeben Sie sich auf die Suche nach einem Muster. Was haben die Situationen gemeinsam, in denen Sie sich oftmals ärgern oder enttäuscht sind? Das gemeinsame Thema könnte beispielsweise sein, dass Sie sich ungerecht behandelt fühlen. Wenn Sie es erkennen, können Sie es ändern, denn Sie können Ihre Maßstäbe überdenken.

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