Dienstag, 28. Januar 2020

mm.de zum Jahresstart: So managen Sie Ihr Leben, Teil VII Zehn Fragen, mit denen Sie Ihr Denken ordnen

3. Teil: Wie machen Sie sich selbst unglücklich?

Unsere Denkgewohnheiten bestimmen maßgeblich, wie es uns geht - und ob wir unglücklich werden

Natürlich nimmt sich niemand vor "heute wird es mir richtig schlecht gehen". Das geschieht viel subtiler, vor allem durch unsere Denkgewohnheiten. Zum Beispiel durch unrealistische Hoffnungen wie die, dass der Partner einfach wissen soll, was uns gerade guttun könnte. Und dass er dies dann bitte schön auch noch tun möge.

Gleichermaßen eintreten kann das durch endlose Beschäftigung mit Ärgernissen oder Enttäuschungen. Während der Chef schon längst das Gespräch vergessen hat, "kauen" wir noch an einer Bemerkung von ihm. Unser Gehirn konzentriert sich ganz automatisch auf Probleme und Gefahren, das ist ein alter biologischer Mechanismus. Wir müssen ihn durchbrechen, indem wir unsere Glücksräuber erkennen und ausbremsen.

Überlegen Sie einmal, woran Sie merken, dass Ihnen die gute Laune abhanden kommt. Werden Sie unruhig oder ziehen Sie sich zurück? Fangen Sie an zu essen oder streiten Sie sich über Kleinigkeiten? Sobald Sie diese Signale künftig feststellen, können Sie sofort zum Ausgleich etwas tun, damit es Ihnen besser geht, und sei es nur aufzuhören, negativ zu denken.

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