Dienstag, 22. Oktober 2019

US-Justizministerium  signalisiert Zustimmung zur Fusion T-Mobile und Sprint kurz vor dem Ziel - doch es gibt neue Auflagen

T-Mobile und Sprint: Die beiden Anbieter sollen Funkfrequenzen verkaufen
Dado Ruvic / Reuters
T-Mobile und Sprint: Die beiden Anbieter sollen Funkfrequenzen verkaufen

In den USA zeichnet sich der "New York Times" zufolge die Zustimmung des Justizministeriums zur geplanten Milliardenfusion von T-Mobile US und Sprint ab. Allerdings müssten die Nummer drei und Nummer vier auf dem US-Mobilfunkmarkt dafür mehrere Unternehmensteile verkaufen, berichtete die NYT unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen. Das solle den Aufbau eines neuen Mobilfunk-Anbieters ermöglichen.

Unter anderem sollten Funkfrequenzen verkauft werden. Ein Insider sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die Justizbehörde könne in der kommenden Woche über das Fusionsvorhaben entscheiden. Sicher sei das aber nicht. Die Unternehmen könnten sich in der kommenden Woche mit den Bundesbehörden abschließend einigen, schrieb die "NYT".

Die Telekom-Tochter und Sprint haben für ihren Fusionsplan mit einem Volumen von 26 Milliarden Dollar die Unterstützung der Branchenaufsicht FCC signalisiert bekommen. Das Justizministerium hat jedoch noch kein grünes Licht gegeben. Neun Bundesstaaten und der Regierungsbezirk Washington DC haben zuletzt gegen die Pläne geklagt.

Mobilfunk-Marktführer in den USA sind Verizon und AT&T. Gemeinsam mit T-Mobile US und Sprint decken die vier Unternehmen 98 Prozent des Mobilfunkmarktes mit einem Umsatz von 160 Milliarden Dollar pro Jahr ab.

la/reuters

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