Freitag, 24. Mai 2019

Der stille Riese Wie Larry Finks Blackrock die Welt umkrempelt

Larry Fink, der Herr über die Blackrock-Billionen, ist ein gefragter Gesprächspartner. Zuletzt stand er bei der DealBook-Conference in New York auf der Bühne und erläuterte seine Weltsicht. Das Interesse an Fink ist wenig überraschend, sondern erarbeitet - immerhin gebieten er und Blackrock über ein verwaltetes Vermögen von rund 4,7 Billionen Dollar, was das Unternehmen zu einem der größten Investoren und zum größten Vermögensverwalter der Welt macht.

Vor allem aber lenkt er ein Investment-Imperium, dessen Räderwerk in aller Stille surrt. Eine Maschine, die still und effizient wächst. Laut werden Blackrock und Fink nur, wenn am Ruf des Unternehmens gekratzt wird. Wenn zum Beispiel der Investment-Haudegen Carl Icahn die Firma als "extrem gefährlich" einstuft.

Icahn sieht Blackrock als Gefahr, weil Unternehmen wie Blackrock Liquidität aufsaugen und somit selbst zum Markt werden würden - und im Notfall nur an sich selbst verkaufen müssten. In Finks Augen ist das alles Mumpitz. Er sieht Blackrock als ein Finanzhaus unter vielen.

Trotzdem gehört Blackrock inzwischen zu den Unternehmen, die inzwischen ein erhebliches Kielwasser hinter sich her ziehen. Und damit auf die Welt erheblichen Einfluss haben. Sogar in mehrfacher Hinsicht.

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