Donnerstag, 24. Oktober 2019

Schwierige Verhandlungen Warum Scheitern doch eine Option ist

Verhandelt wird überall - doch geht es nur darum, den anderen über den Tisch zu ziehen? Nein, sagt Badr Moudden. Und beruft sich auf das bewährte Harvard-Prinzip. Das System in Lego-Steinen erklärt.

So nicht: Verhandlungen zu einem guten Ende zu führen, kann schwierig sein. Die Harvard-Methode soll dabei helfen
Hamburg - Ob in schattigen Bazaren, an den polierten Tischen der Politik oder in den verschlossenen Vorstandsetagen der Wirtschaft - verhandelt wird immer und überall. Doch wie bringt man eine Verhandlung zu einem guten Ende? Was, wenn der Gegenüber auf Stur schaltet? Ruhig bleiben, heißt es dann und alle Optionen ins Kalkül ziehen. Und das bedeutet auch, Gespräche notfalls scheitern zu lassen.

Das Harvard-Prinzip, das solche Überlegungen erstmal in ein geschlossenes Konzept goss, gibt es seit Anfang der 80er Jahre. Seine Kernidee - beide Verhandlungspartner sollten den größtmöglichen beiderseitige Nutzen aus einer Übereinkunft ziehen. Und zwar so, dass sie sich hinterher noch in die Augen schauen können.

Ein Interview mit dem Consultant Badr Moudden.

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