Sonntag, 8. Dezember 2019

Freizeit-Gadgets Schneller, irrer, teurer

Cabrio fahren ist ja ganz nett. Aber was Coolness angeht, gibt es noch viel Luft nach oben. Wie wäre es mit einem springenden Tauchboot, einem motorisierten Surfbrett oder einem Hovercraft für den Privatsee? Hier sind die verrücktesten Gadgets für den Sommer.

Über den Wassern muss die Freiheit wohl grenzenlos sein: Knapp zehn Meter hoch kommt man mit dem Jetlev R 200 - und kann einen beeindruckenden Auftritt vor Angeberyachten hinlegen
Hamburg - "70 Prozent der Erdoberfläche warten auf dich" wirbt Hersteller Jetlev für seinen Jetlev R 200, mit dem man bei jeder Strandparty einen garantiert viel beachteten Auftritt hinlegen kann.

Die Maschinen des Beiboots, das am Piloten hängt, pumpen knapp 4000 Liter Wasser pro Minute durch den dicken Schlauch, der zum glücklichen Besitzer des Jetpacks führt. Knapp zehn Meter über die Wasseroberfläche kann sich der Pilot erheben. Das Gerät kostet knapp 100.000 Dollar und ist laut Hersteller so konstruiert, dass es auf nahezu jede handelsübliche Yacht passt. Flugkurse werden in Florida, Kalifornien und Honolulu angeboten.

Ach ja: Den Jetlev R 200 gibt es in neun verschiedenen Farben. Nicht auszudenken, wenn man am heimischen Baggersee damit auftauchte, und es wäre die falsche Farbe.

Firmengründer Raymond Li, ein chinesischstämmiger Kanadier, trug die Idee zu seinem Wasserflieger nach eigenen Angaben mit sich herum, seit er im Alter von 14 Jahren einen James-Bond-Film gesehen hatte - der Rucksack mit Raketenantrieb, mit dem der Agent seiner Majestät unterwegs war, erwies sich für den Alltagsgebrauch allerdings als nicht probat. So ging Li aufs Wasser. 2011 wurde der erste Prototyp fertig, seit 2012 läuft nach Angaben von Jetlev die Fertigung. ( http://www.jetlev.com/)

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