Croupier-Streik in Monaco "Rien ne va plus"

An den Roulettetischen im kleinen Fürstentum Monaco ging am Osterwochenende nichts mehr. Die Croupiers legten mit einem Streik den Spielbetrieb der Casinos lahm, um ihrer Forderung nach einem Grundeinkommen Nachdruck zu verleihen.
Croupier: Die Spielleiter in Monaco leben vom Trinkgeld

Croupier: Die Spielleiter in Monaco leben vom Trinkgeld

Foto: DENIS SINYAKOV/ REUTERS

Paris - Die Croupiers in Monaco haben am Osterwochenende ihre Arbeit niedergelegt. Medienberichten zufolge fordern die bisher weitgehend über Trinkgelder bezahlten Croupiers ein vertraglich festgesetztes Grundeinkommen.

Die Betreibergesellschaft der Casinos Société des Bains de Mer (SBM) betonte in einer Erklärung, die Aktion sei völlig ungerechtfertigt. Man habe längst in Verhandlungen gestanden.

Die SBM mit ihren rund 3000 Mitarbeiter ist mehrheitlich in Staatsbesitz und besitzt neben den Casinos auch mehrere Hotels und Restaurants im zweitkleinsten Staat der Welt an der Côte d'Azur. Dort steht Anfang Juli die Hochzeit von Fürst Albert II. und der Südafrikanerin Charlene Wittstock an.

mg/dpa-afx
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