"Playboy"-Auktion Lauter Playmates unterm Hammer

Das US-Magazin hat einen Teil seiner "Playboy"-Sammlung versteigern lassen. Hugh Hefner trennte sich dafür von einem Akt von Salvador Dalí, der bei der Auktion 266.000 Dollar erzielte.
Hugh Hefner: Eins der versteigerten Kunstwerke stammt aus dem Schlafzimmer des "Playboy"-Gründers

Hugh Hefner: Eins der versteigerten Kunstwerke stammt aus dem Schlafzimmer des "Playboy"-Gründers

Foto: LUCY NICHOLSON/ REUTERS

New York - Ein Aquarell von Salvador Dalí, das im Schlafzimmer von "Playboy"-Gründer Hugh Hefner hing, ist in New York für 266.000 Dollar (200.000 Euro) versteigert worden. Der Akt gehörte zu 125 Kunstwerken, die das Magazin dem Auktionshaus Christie's angeboten hatte. Erwartet worden war ein Preis zwischen 100.000 und 150.000 Dollar.

Das Gemälde war Teil einer Aktion aus dem Jahr 1967. Für die Januar-Ausgabe waren damals Künstler aufgefordert worden, von den "Playmates" inspirierte Werke zu schaffen. Einen noch höheren Preis erzielte ein Ölbild von Popkünstler Tom Wesselmann. "Mouth No. 8" wurde für fast 1,9 Millionen Dollar (1,4 Millionen Euro) verkauft. Das Gemälde von 1966 war auf zwei bis drei Millionen Dollar geschätzt worden. Angeboten wurden 80 Fotografien, zahlreiche zeitgenössische Stücke und 24 Cartoons. Fast alle Werke erschienen zuvor im "Playboy".

Verkauft wurde nur ein kleiner Teil der Sammlung des Magazins. Der Kurator des "Playboy", Aaron Baker, sagte, in den Archiven in Chicago lagerten rund 5000 zeitgenössische Werke und mehr als 20 Millionen Fotografien.

sk/dapd
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