Freitag, 6. Dezember 2019

Leipzig vor Berlin, Köln vor München Die zehn besten Städte für Immobilien-Investments - und die drei gefährlichsten

Hat immer noch Potential: die Bundeshauptstadt

Der Immobilienboom hat die Hauspreise und die Risiken in die Höhe getrieben. In Deutschlands besten B-Lagen lohnt sich der Kauf eines Mietshauses dennoch - manager magazin zeigt die zehn besten Standorte und drei riskante Lagen.

Hamburg - In eiten historischer Niedrigzinsen haben sich vermietete Wohngebäude zu einer begehrten Geldanlage entwickelt. Mehr als 20 Milliarden Euro investierten die Bundesbürger im vergangenen Jahr in solche Zinshäuser. Entsprechend knapp ist das Angebot in den begehrten A-Lagen der deutschen Metropolen geworden. Extrem gestiegene Preise drücken die Bruttoanfangsrenditen dort auf weniger als 5 Prozent.

Zieht man Kaufnebenkosten, laufende Kosten sowie die notwendigen Rücklagen für Sanierung und Instandhaltung ab, bleibt oft nur eine Nettoverzinsung von 3 Prozent. Wird dann auch noch finanziert, sinkt die Rendite schnell auf das Niveau einer Staatsanleihe. Dafür aber scheint der mit der Verwaltung eines Mehrfamilienhauses verbundene Aufwand und das Risiko am Immobilienmarkt unangemessen hoch.

Hannover vor Hamburg, Köln vor München

Doch trotz des Booms kann sich auch heute der Kauf eines Mietshauses noch rentieren: Zwar nicht mehr in den nahezu ausverkauften Spitzenlagen von Hamburg, Düsseldorf oder Frankfurt, aber immerhin noch in vielen mittleren Städten. In den Metropolen Berlin, Köln und München sind in den B-Lagen noch gute Objekte zu finden.

Die Immobilienvermittlung Engel&Völkers hat in einem detaillierten Städte-Ranking exklusiv für manager magazin errechnet, in welcher der 50 größten deutschen Städte ein Investment attraktiv ist - und wo Investoren lieber Vorsicht walten lassen.

Das Ranking beurteilt dabei nicht nur die durchschnittliche Bruttorendite sowie die Entwicklung von Mieten und Quadratmeterpreisen. Die Experten haben auch die für die langfristige Wertentwicklung entscheidenden Trends bei der ökonomischen Dynamik und der Bevölkerungsentwicklung an einem Standort einkalkuliert.

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