Donnerstag, 18. Juli 2019

Leipzig vor Berlin, Köln vor München Die zehn besten Städte für Immobilien-Investments - und die drei gefährlichsten

Hat immer noch Potential: die Bundeshauptstadt

11. Teil: Platz 1. Leipzig

Leipzig: In keiner anderen deutschen Großstadt wächst die Wirtschaft so dynamisch. Die Gentrifizierung ist in vollem Gange. BMW, Porsche und DHL ziehen junge Mitarbeiter an, und die sanierten Altbauwohnungen finden reißenden Absatz
Fast schon Berlin - so sehen Investoren das Wirtschaftszentrum Sachsens. Schließlich dauert es sowohl mit dem Auto als auch mit dem ICE nur eine gute Stunde von der Bundeshauptstadt nach Leipzig. Die Preise sind dort allerdings noch deutlich niedriger als an der Spree: 1150 kostet ein Mietshaus dort im Schnitt - deutlich weniger als die Hälfte. Wohl deshalb verzeichneten die Experten von Engel&Völkers dort 2014 die zweitmeisten Transaktionen mit 794 Verkäufen.

Und im Gegensatz zu Berlin sind in der Faust-Stadt noch richtig schöne Altbauten käuflich zu erwerben. Hier finden Anleger noch geschlossene Viertel mit attraktiver Gründerzeit-Substanz. In den A-Quartieren wie dem Waldstraßen-Viertel oder dem Musiker Viertel ist die Gentrifizierung in vollem Gange.

Und die renovierten und aufgewerteten Wohnungen finden reißend Abnehmer. In keiner anderen deutschen Großstadt entwickelt sich die Wirtschaft so dynamisch wie in Leipzig. BMW, Porsche, DHL oder Amazon ziehen junge Mitarbeiter an. Die Studenten der renommierten alten Universität können in der Stadt bleiben und Familien gründen. Deshalb lohnt sich vor allem ein Investment in Mietshäuser mit größeren Wohnungen ab 80 Quadratmetern Wohnfläche. Dann können die Anfangsrenditen auch über den durchschnittlichen 6,3 Prozent liegen. Vor allem, wenn sich Anleger auf die kommenden Viertel wie Plagwitz, Lindenau oder Gohlis-Mitte kaprizieren.

© manager magazin 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung