Sonntag, 15. September 2019

US-Immobilienpreise Flaute im Rust Belt, Silicon Valley hebt ab

5. Teil: Nordwesten: "Mile High City" auf Höhenflug

Hafen von Seattle: In der Heimat von Boeing, Microsoft und Starbucks geht es wieder stetig aufwärts
Geografisch zählen Chicago und Minneapolis zum Mittleren Westen. Was die Immobilienpreise angeht, liegen die beiden Städte aber näher am weiter westlich gelegenen Denver sowie den Küstenstädten des pazifischen Nordwestens, Seattle und Portland. In all diesen Orten schlug die Immobilienkrise zu, aber deutlich weniger als im südlichen Sun Belt.

Chicago mit einem mittleren Hauspreis laut Zillow von 181.600 Dollar und Minneapolis (201.200 Dollar) sind in dieser Gruppe am günstigsten - und auch die am wenigsten dynamischen Märkte. Inzwischen stagnieren sie schon wieder. In der "Mile High City" Denver wachsen die Preise auch nur langsam, haben mit 253.300 Dollar aber bereits einen neuen Rekord markiert.

Portland mit 271.800 Dollar und Seattle mit 332.000 Dollar haben das Minus aus der Krise noch nicht ganz wieder ausgeglichen, sind mit zweistelligen Wachstumsraten aber auf dem Weg dorthin.

© manager magazin 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung