Sonntag, 15. September 2019

US-Immobilienpreise Flaute im Rust Belt, Silicon Valley hebt ab

3. Teil: Südosten: Miami zieht wieder globales Kapital an

Bescheidene 80er: Die Villa des kolumbianischen Drogenbarons Pablo Escobar in Miami wird für Größeres geschleift
REUTERS/ One Sothebys Realty
Bescheidene 80er: Die Villa des kolumbianischen Drogenbarons Pablo Escobar in Miami wird für Größeres geschleift

Günstige Preise gibt es auch in anderen Südstaaten, obwohl zumindest Florida durchaus schwer von der Immobilienkrise gezeichnet ist. Nirgendwo wurden so viele Häuser und Apartments zwangsversteigert, weil die Eigner ihre Kreditraten aus den beliehenen Immobilien nicht mehr bedienen konnten, da die Schulden ihre Vermögenswerte überstiegen. Inzwischen ist das Schlimmste überwunden, und die Preise in Florida steigen auf Jahressicht um 15 Prozent und mehr.

Tampa als ärmste der großen US-Städte ist mit 142.000 Dollar auf dem Preisniveau der Metropolen in den Nachbarstaaten wie Atlanta ( 145.400 Dollar) oder Charlotte ( 154.000 Dollar) angelangt, wo die Preise nicht allzu stark schwanken. Spürbar teurer ist es im Vergnügungsmekka Orlando mit 161.300 Dollar und vor allem in Miami, wo auch etliche internationale Investoren vor allem aus lateinamerikanischen Staaten den Markt beleben. Mit 195.500 Dollar ist nur die Mitte des Marktes erreicht, Prestigeimmobilien sind deutlich teurer.

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