Sonntag, 15. September 2019

US-Immobilienpreise Flaute im Rust Belt, Silicon Valley hebt ab

2. Teil: Texas: Trotz Öl- und Gasboom grundsolide am Immobilienmarkt

Skyline von Houston: Trotz Ölbooms bleiben die Häuserpreise auf dem Boden
Weiter südlich ist Texas ebenfalls von der Immobilienkrise verschont geblieben und erfreut sich günstiger Wohnkosten. Ansonsten hebt sich die wirtschaftliche Situation aber deutlich von der Misere im Norden ab. Die Arbeitslosenquoten der texanischen Städte liegen dank Öl- und Gasboom deutlich unter 5 Prozent, in der Hauptstadt Austin mit 3,8 Prozent sogar landesweit am niedrigsten.

Texas konnte sich gegen die Blasenbildung immunisieren, weil Grundstücke dank der fehlenden Bebauungsauflagen reichlich verfügbar sind, die texanischen Banken hingegen schon länger strengen Regeln bei der Kreditvergabe unterliegen - der Staat war Epizentrum einer früheren Sparkassenkrise in den 80er Jahren und hat aus den Fehlern daher früher lernen können als andere.

Von Dallas ( 144.600 Dollar), San Antonio (148.800 Dollar) und Houston (1 51.700 Dollar) hebt sich nur Austin mit einem mittleren Häuserwert von 217.400 Dollar ab. Der hohe Studentenanteil und die große Kreativszene sorgen wohl auch für eine besonders starke Dynamik des Mietmarkts.

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