Donnerstag, 27. Juni 2019

Promi-Immobilie soll 195 Millionen Dollar kosten Riesige Filmvilla in L.A. sucht neuen Besitzer

Corleone, Kennedy und Co. zu Gast: Hollywood-Filmvilla zu verkaufen - mit 30 Prozent Rabatt
AP

Dort legte "Der Pate" Don Corleone einem wichtigen Hollywood-Produzenten einen Pferdekopf ins Bett, und "Bodyguard" Kevin Costner kümmerte sich um die Sicherheit eines Weltstars, gespielt von Whitney Houston: Ein riesiges Anwesen in Beverly Hills, Los Angeles, steht erneut zum Verkauf.

Die Immobilie, die sich auf einem Grundstück von rund zwei Hektar Größe befindet und dem L.-A.-Anwalt und Investor Leonard Ross gehört, soll sage und schreibe 195 Millionen Dollar kosten, umgerechnet also etwa 173 Millionen Euro.

Für das Geld bekommt der Käufer einiges: Allein 28 Schlafzimmer, 38 Bäder und eine mehr als 200 Meter lange Auffahrt listet das "Wall Street Journal" auf. Hinzu kommen ein Tennisplatz mit Flutlicht, zwei Teiche sowie ein großzügiger Pool. Nicht zu vergessen das 600-Quadratmeter-Gästehaus mit eigenem Schwimmbecken.

Wie es sich für eine solches Anwesen unweit Hollywoods gehört, bringt die Villa zudemjede Menge Promi-Flair mit: Gedreht wurden dort beispielsweise Szenen für die erwähnten Streifen "Der Pate" sowie "Bodyguard". Zeitweise befand sich die vor 90 Jahren gebaute Immobilie im Besitz der Schauspielerin Marion Davies. Und John F. Kennedy und Jacqueline Kennedy Onassis verbrachten der Überlieferung zufolge einen Teil ihrer Flitterwochen in dem Haus.

Legendärer Vorbesitzer

Sehr prominent ist auch der ursprüngliche Besitzer des Anwesens: Es handelt sich um keinen geringeren als den legendären US-Verleger und Medien-Magnaten William Randolph Hearst, verewigt im Film "Citizen Kane" von Orson Welles, für dessen Titelrolle Hearst das Vorbild war.

Besitzer Ross hat die Immobilie zuletzt vermietet, schreibt das "Wall Street Journal", und zwar für stattliche 600.000 Dollar im Monat. Nun wolle er das Objekt jedoch aus Altersgründen abstoßen.

Das hat Ross allerdings vor einigen Jahren schon einmal versucht: 2007 bot er seine Riesenvilla für 165 Millionen Dollar an. Damit ist der Wert in den Augen des Besitzers binnen neun Jahren um 18 Prozent gestiegen.

Christoph Rottwilm auf Twitter

© manager magazin 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung