Montag, 18. November 2019

mm-Grafik New Yorker Baufirmen stecken Milliarden in Luxusimmobilien


Vom großen Interesse reicher Käufer an Luxusimmobilien in New York ist seit einiger Zeit häufig zu lesen. Aktuelle Zahlen zeigen nun: Diese Nachfrage hat auch stark die Investitionen in Neubauten in der Millionenmetropole beeinflusst.

Einem Report des New York Building Congress zufolge, über den das örtliche Blatt "New York Daily News" berichtet, ging es mit den Bauausgaben in New York im vergangenen Jahr insgesamt um 26 Prozent auf ein Gesamtvolumen von 36 Milliarden Dollar nach oben.

Ein Großteil dieses Anstiegs sei, wie auch die Grafik von Statista zeigt, auf den Wohnungsbau zurückzuführen, so der Bericht. Sage und schreibe 11,9 Milliarden Dollar (10,6 Milliarden Euro) wurden in dem Bereich im vergangenen Jahr investiert, ein Plus von 73 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Doch die New Yorker profitieren keineswegs durch mehr Wohnraum in der Breite von diesem Geldfluss. Laut "New York Daily News" pumpen die Bauträger vielmehr Unsummen in die Entwicklung von Nobelunterkünften, wie sie in Wolkenkratzern wie beispielsweise dem "One57" oder dem "OneMadison" zu finden sind. Für den allgemeinen Wohnungsbau dagegen bleibt wenig übrig.

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Das lässt sich ebenfalls an Zahlen ablesen: 2014 entstanden in New York insgesamt 20.329 neue Wohneinheiten, so die "Daily News". Das war lediglich eine Steigerung um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr - und deutlich weniger als jene etwa 30.000 Einheiten, die in den Jahren 2005 bis 2008 Jahr für Jahr entstanden sind.


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