Sonntag, 25. August 2019

Die schönsten Luxushotels Paris, mon amour

Luxushotels in Paris: Wohnen mit Blick auf den Eiffelturm
Shangri La Hotels & Resorts

7. Teil: Hôtel Le Bristol Paris

In Paris werden keine alten Hotelgebäude abgerissen, man zieht es im Allgemeinen vor, in detailgetreue Restaurierungen zu investieren. "Le Bristol Paris" gelang die logistische Meisterleistung, während des laufenden Hotelbetriebes umfassend und für die Gäste nahezu unbemerkt zu erneuern. Die finanzielle Unterstützung dafür kam von der Oettker Collection. Ein Mammutunterfangen auch in Sachen Diskretion - der weiße Hauskater Fa-Rao könnte sicher Geschichten dazu schnurren. Nun gehört das Haus im 8. Arrondissement weiterhin und erneut zum Olymp der Pariser Luxushotellerie. Seit Mai 2011 ist es als erstes Hotel der französischen Metropole offiziell mit dem Titel "Palasthotel" ausgezeichnet.

Über den Dächern von Paris: Eine der Suiten des Le Bristol Paris der Oetker Hotel-Collection
Oetker Collection
Über den Dächern von Paris: Eine der Suiten des Le Bristol Paris der Oetker Hotel-Collection
Blickkontakt zum französischen Präsidenten

Zimmer und Suiten in den oberen der sieben Etagen in der Rue du Faubourg Saint Honoré 112 bieten Blickkontakt zum Élysée-Regierungspalast von Präsident François Hollande. Wie alle großen, berühmten Pariser Luxushotels präsentiert auch "Le Bristol Paris" mit Stolz seinen zeitlosen Hang zu Pomp, Prunk und Pracht. In der Lobby: weißer Calacatta-Michelangelo-Marmor aus dem italienischen Carrara -der grau geäderte Stein wird seine endgültig helle Farbe erst nach geraumer Zeit annehmen, sagen die Experten. Das Luxus-Spa by La Prairie oben über den Dächern von Paris ist in natürliches Tageslicht getaucht, der Blick aus Pool, Wanne oder von der Massagebank kann bis zur Kuppelspitze des Grand Palais schweifen.

"Think big" auch in der Gastronomie: "114 Faubourg" ist eine Brasserie de luxe, die mit Eric Frechon Gradmesser für höchste kulinarische Qualität darstellt, er hält einen Michelinstern seit 2013. Ein Ort mit Pariser Charme für Lunch und After Work. Über dem Restaurant "Epicure" leuchten die drei Michelinsterne von Eric Frechon, man speist in den Innenräumen mit Blick in den oasenähnlichen Garten oder direkt draußen im im Grünen.

In weiche Sessel fallen

Nach der Neueröffnung avancierte "Le Bar du Bristol" mit Chef-Barkeeper Maxime Hoerth in kürzester Zeit zur generationslosen Rendevouz-Location der Pariser Nachtschwärmer, Kunstliebhaber und Tanzbeinschwinger. Ein offener Kamin aus Siennamarmor und mächtige Seidenvorhänge wecken Assoziationen zu der Atmosphäre alter englischer Clubs - wer lässt sich nach Feierabend oder Sonnenuntergang nicht gern in einen weichen großen Sessel fallen. Das Fresko, ein Auftragswerk des zeitgenössischen, französischen Künstlers Thierry Bruet korrespondiert mit einem echten Aubusson-Gobelin von 1740.

Eine Auswahl von Kunstvideos nimmt die Themen Reisen, Architektur, Urbanistik, Landschaften sowie den Ikonen der Filmwelt auf - waren hier doch schon Marilyn Monroe, Grace Kelly, Charlie Chaplin oder Orson Welles zu Gast. Jeden Donnerstag trendig-glamouröse Soundkonzepte mit ausgewählten DJs, ab 21.30 Uhr.

www.lebristolparis.com

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