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Irritierende Anzeigen können das Vertrauen in Markenartikel untergraben Zukunftsaspekte der Werbung

Eine tradierte Weisheit in der Werbebranche besagt, daß ein gewisses Ausmaß von Irritation Werbung effektiver macht. Umgekehrt glauben viele Praktiker, daß eine Werbung, die die Verbraucher gern sehen, hören oder lesen, möglicherweise zu sanft ist, um sich im Durcheinander des Wettbewerbs erfolgreich behaupten zu können. Es gibt jedoch eindeutige Beweise dafür, daß eine unbeliebte Werbung mit einer negativen Haltung gegenüber der Werbebranche korreliert. Niemand hat bisher die Folgen untersucht, die sich aus der Abneigung der Verbraucher für die Glaubwürdigkeit des Images und der Markenartikel einzelner Unternehmen ergeben. Das vorliegende Beweismaterial ist jedoch so erdrückend, daß Warnsignale beachtet werden sollten. Bis zum Beweis der Hypothese, daß die Werbung, die nach Aussage des Verbrauchers "seine Intelligenz beleidigt", keine schädlichen Auswirkungen auf das Markenimage und seine Glaubwürdigkeit hat, sollten Werbebotschaften vorsichtig gestaltet werden.
aus Harvard Business manager 1/1983
Rena Bartos
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