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Wie Führungskräfte Nutzen und Gefahren von Streß im Gleichgewicht halten können Wie wirkt Streß?

"Es besteht kein Zweifel, daß eine bestimmte Menge Streß gut ist", sagt ein Manager, der in diesem Beitrag zitiert wird, "wenn ich eine besonders leichte Woche habe, empfinde ich Schmerz oder Unbehagen; wenn ich dagegen wirklich viel zu tun habe, fühle ich mich besser." "Aber wenn Manager zu viel Streß ausgesetzt sind", fügt er pessimistisch hinzu, "brennen sie nicht nur vorzeitig aus, sondern sie werden auch sprunghaft, und ihre Urteilskraft schwindet." Diese Einsichten umschreiben eines der Hauptthemen der Autoren: Die medizinische Forschung hat herausgefunden, daß Streß bis zu einem gewissen Punkt (der bei jedem Manager woanders liegt) produktiv ist, sich jenseits dieses Punkts aber unheilvoll auswirken kann. Das Problem im Unternehmensalltag scheint zu sein, daß Führungskräfte nur den ersten Teil dieses Zusammenhangs wahrnehmen, aber nicht den zweiten. Unter dieser Konsequenz leiden sowohl Individuen als auch Organisationen. Dieses Defizit muß nicht sein, weil durchgeführte Tests eine relativ einfache Methode, mit Streß fertig zu werden, nachgewiesen haben, die in jedem Unternehmen eingesetzt werden kann.
aus Harvard Business manager 2/1983
Herbert Benson, Robert L. Allen
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