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Ein neues Designverständnis bei technischen Gebrauchs- und Investitionsgütern - Antwort auf verkürzte Produktionszyklen Systemdesign und Prozeßmanagement

Zunehmender Konkurrenzdruck auf nationalen und internationalen Märkten, eine sich ständig verengende Innovationsspirale und damit verbunden immer kürzere Produktlebenszyklen lassen das Management, insbesondere das Marketingmanagement, zu einer Kriseninstanz degenerieren, die primär von Sachzwängen bestimmt wird. Die Realisierung langfristiger Planungen und Strategien wird zunehmend schwieriger. Die Instrumentarbereiche werden zwar immer ausgefeilter, die Prognosetechniken immer aufwendiger, aber an der eigentlichen Situation ändert sich nichts. Eklatant sichtbar wird die Problematik bei Gütern mit längerer Entwicklungszeit und Nutzung, bei technisch aufwendigen Produkten. Darunter fallen sowohl Investitionsgüter als auch technische Gebrauchsgüter der privaten Haushalte. Bei diesen Gütern klafft die Schere zwischen erhöhtem Entwicklungsaufwand bedingt durch ständig komplexere technische Problemstellungen - und verkürzten Innovationsintervallen - nicht zuletzt ausgelöst durch die Entwicklungen im Elektronikbereich immer weiter auseinander. Zusätzlich steigt mit zunehmender Entwicklungszeit die Gefahr von Fehlprognosen.
aus Harvard Business manager 1/1982
Thomas Plesse
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