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Von blinden Nashörnern und geduldigen Fröschen Strategischer Opportunismus

Das Topmanagement, so lautet die Lehrbuchmeinung, soll den langfristigen Kurs eines Unternehmens festlegen und verwirklichen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Denn mit brennenden Tagesproblemen überlastete Führungskräfte finden kaum die Zeit, sich systematisch mit der Zukunft ihrer Firma zu befassen. Kompetenten Spitzenmanagern gelingt es jedoch, die Brücke zwischen taktischem Handeln und strategischem Denken zu schlagen. Der Beitrag zeigt anhand plastischer Beispiele, wie sie dabei vorgehen: unermüdliches Sammeln neuer Ideen, die sich während der Tagesarbeit einstellen; Schaffen "strategischer Ruhepausen" im Terminkalender, um die spontanen Einfälle zu sichten und ihre Relevanz für anstehende Probleme zu prüfen; gezieltes Experimentieren mit Neuerungen, bevor verbindliche Pläne formuliert und umgesetzt werden.
aus Harvard Business manager 4/1987
Daniel J. Isenberg
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