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Pandemiemanagement Ohne Schutz ins Büro? Lieber nicht!

Die Mehrheit der Arbeitnehmer wünscht sich strenge Corona-Regeln am Arbeitsplatz, viele befürworten auch eine Impfpflicht. Im internationalen Vergleich zeigen sich aber deutliche Unterschiede.
aus Harvard Business manager 2/2022
Foto:

Luis Alvarez / Getty Images

Fast überall auf der Welt unterstützt die Mehrheit der Arbeitnehmer eine Impfpflicht am Arbeitsplatz und ist bereit, sich impfen zu lassen, um ihren Job zu behalten. Im weltweiten Mittel sprechen sich 78 Prozent der Menschen für eine solche Pflicht aus, in Deutschland jedoch nur 70 Prozent. Das hat eine Umfrage des Weltwirtschaftsforums in Zusammenarbeit mit Ipsos unter 14.401 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in 33 Ländern der Erde ergeben (Umfragezeitraum: Oktober/November 2021).

Zwar gibt es in fast jedem Land eine kleine Gruppe von Beschäftigten, die bei Einführung einer Impfpflicht ihren Job kündigen würden (weltweit: 5 Prozent, Deutschland: 6 Prozent). Doch auch die gegenteilige Entscheidung – keine Impf-, Masken- oder Testpflicht am Arbeitsplatz – könnte Mitarbeitende in die Kündigung treiben.

Vor allem Frauen sprechen sich gegen den Abbau solcher Infektionsschutzmaßnahmen aus. Insgesamt 6 Prozent der Beschäftigten weltweit (Deutschland: 7 Prozent) würden in diesem Fall ihren Job aufgeben, weitere 25 Prozent (Deutschland: 20 Prozent) dauerhaft im Homeoffice arbeiten. Fast ein Drittel käme zwar weiter an den Arbeitsplatz, aber mit einem unguten Gefühl.

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Dieser Artikel erschien in der Februar-Ausgabe 2022 des Harvard Business managers.

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