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Strategie

aus Harvard Business manager 10/2004

Den Grundstein für die moderne Strategieentwicklung legte 1979 Harvard-Professor Michael Porter. Er beschrieb, wie die Wettbewerbskräfte die Strategien eines Unternehmens beeinflussen. Porter leitete aus den fünf Kräften neue Wettbewerber, Verhandlungsmacht von Käufern und Zulieferern, alternative Produkte und Konkurrenz bestehender Wettbewerber drei mögliche Strategien für Unternehmen ab. Heute ist das Spannungsfeld aus Wettbewerb, Zulieferern und Kunden wesentlich komplexer geworden. Und zu einer modernen Strategieentwicklung gehört sicher mehr, als sich auf fünf Kräfte und drei Strategievarianten zu verlassen. Aber auch wenn Porters Erkenntnisse allein nicht mehr reichen - die Prinzipien gelten noch heute.

Einen ähnlich grundlegenden Gedanken entwickelte der Managementtheoretiker Peter Drucker bereits Ende der 60er Jahre: die Idee von der Wissensgesellschaft. Heute ist der Gedanke aktueller denn je. Dazu kommt die Tatsache, dass die Bevölkerung in den westlichen Industrieländern schrumpft. Diese beiden Gedanken führte Drucker in seinem 1998 erschienenen Beitrag zusammen. In seiner Analyse der Zukunftschancen des Westens schildert er, welche Folgen der demografische Wandel und die zunehmende Bedeutung des Wissens für Wirtschaft, Gesellschaft und Management haben.

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