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Selbstmanagement Los, lass uns tanzen!

Negativität kann toxische Auswirkungen haben. Menschen ziehen sich zurück in einen mentalen Shutdown. Doch es gibt Wege aus dieser Sackgasse.
aus Harvard Business manager 2/2021
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Alma Haser / Getty Images

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Wir sind umgeben von Negativität. In den Nachrichten und sozialen Medien, in den Gesprächen, die wir führen und belauschen. Wir absorbieren Stress, den wir im Umgang mit Familie, Freunden, Kolleginnen und Kollegen erleben.

Das fordert seinen Tribut. Denn so entstehen Frustation, Sorge und Ärger, wie eine Befragung der Mitglieder der Community-Plattform "The Mighty" (gegründet vom Co-Autor des Textes Mike Porath) ergab. Die Plattform zu Gesundheitsthemen hat seit März 2020 mehr als 70.000 Leser und Mitglieder zu ihrem Bewusstsein, ihren Wahrnehmungen und Erfahrungen im Umgang mit der Coronavirus-Krise befragt.

Die Menschen berichteten im September, dass Frustation, Sorge und Ärger ihre stärksten Emotionen  waren. Die Zahl der Befragten, die Ärger als eines ihrer häufigsten Gefühle nannten, hat sich seit März mehr als verdoppelt – sie stieg von damals 20 Prozent auf 45 Prozent im September.

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Negativität kann toxische Auswirkungen haben. Tatsächlich hat Christine Poraths Forschung immer wieder gezeigt, dass es uns beeinträchtigt, wenn wir Negativität oder Unhöflichkeit ausgesetzt sind. Beobachten wir Unhöflichkeit, schwächt dies unser Arbeitsgedächtnis und mindert unsere Leistungsfähigkeit. Wenn wir selbst grob oder gemein angesprochen werden, verringert sich unsere Fähigkeit, Informationen zu verarbeiten und abzurufen. Wir neigen dazu, abzuschalten, nicht mehr zu kommunizieren und anderen nicht mehr zu helfen. Dysfunktionale und aggressive Gedanken (und manchmal auch Handlungen) nehmen dann zu.

Glücklicherweise zeigt Christines Forschung auch, dass es einen produktiven Weg gibt, diesen negativen Konsequenzen entgegenzuwirken. Und zwar durch Aufblühen oder Entfaltung (thriving). Es ist ein psychologischer Zustand, in dem Menschen ein Gefühl der Vitalität und des Lernens erleben. Solche Menschen wachsen, entwickeln sich und sind voller Energie, anstatt Stagnation zu erleben oder sich ausgelaugt zu fühlen.

Menschen, die sich entfalten können, sind gesünder und belastbarer. Sie können sich besser auf ihre Arbeit konzentrieren. Das haben verschiedene Studien in diversen Branchen ergeben, die Christine durchgeführt hat. Selbst wenn Menschen auch nur den geringsten Anflug verspüren, dass sie sich wirklich einbringen können, schützt sie dies bereits vor Ablenkung, Stress und Negativität.

In einer Untersuchung von sechs Organisationen in sechs verschiedenen Branchen litten Mitarbeiter, die sich entfalten konnten, im Vergleich zu ihren Kollegen seltener unter Burn-out. Sie hatten zudem mehr Vertrauen in sich selbst (52 Prozent mehr) und in ihre Fähigkeit, eine Situation in den Griff zu bekommen. Es war weit weniger wahrscheinlich, dass Negativität sie ablenkt oder Selbstzweifel sät.

Aber wie lässt sich dieser Zustand erreichen? Wie können wir uns entfalten? Unsere Forschung deutet auf einige wirksame Strategien hin.

Vermeiden Sie Negativität

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