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Social Media Müssen Manager eine Marke sein?

Ist Karriere ohne Personal Branding heute noch möglich? Braucht jede Managerin und jeder Manager ein erfolgreiches Social Media-Profil? Unternehmerin Tijen Onaran beobachtet trotz prominenter Vorbilder weiter große Vorbehalte.

Telekom-Boss Tim Höttges, VW-Chef Herbert Diess, Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende der DB Cargo – immer mehr Managerinnen und Manager teilen Status-Updates, Fotos und persönliche Artikel auf Social Media. Mit wachsenden Follower-Zahlen.

Diess hat sich neulich über Twitter mit der Politik angelegt. Douglas-Chefin Tina Müller hat gar einen eigenen Podcast gestartet. Und das neueste Social Netzwerk Clubhouse hielt nach dem Start Anfang des Jahres nicht nur wochenlang die deutsche Influencerszene in Atem, auch Gründer, Führungskräfte und Unternehmer diskutierten über Businesspläne, Diversity und Führungsstil.

Team A - Der ehrliche Führungspodcast

Astrid (Maier, Xing-Chefredakteurin) und Antonia (Götsch, Chefredakteurin des Harvard Business manager) - deshalb Team A - leiten seit Jahren Teams. Sie sprechen alle zwei Wochen mit Gästen aus Unternehmen und Universitäten offen über starke Führung und das, was Managerinnen und Manager umtreibt.

Alle Folgen

Ist Karriere ohne Personal Branding heute noch möglich? Braucht jede Managerin und jeder Manager ein erfolgreiches Social Media-Profil? Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge des Podcasts Team A mit Tijen Onaran. Sie ist Gründerin des Netzwerks Global Digital Women, Investorin, Autorin und Moderatorin – und hat zehntausende Follower auf diversen Kanälen. Sie beobachtet in Deutschland trotz Boom nach wie vor große Vorbehalte. "Es herrscht dieses Bild: alle Menschen, die auf Social Media unterwegs sind, sind unfassbar laut, eitel und Selbstdarsteller", sagt sie. Zudem fürchteten viele Führungskräfte den vermeintlichen Kontrollverlust.

Führungskräften fehlt Neugier

"Ich bin der Auffassung, jede Führungskraft muss wissen, wie Social Media funktioniert", sagt Onaran. Dazu gehörten die Spielregeln und Themen der eigenen Community: "Was diskutieren deine Talente, was treibt deine Kunden um?", sagt Onaran. "Es ist schade, dass diese Neugier gerade bei Führungskräften oft nicht besteht."

Eines der wichtigsten Argumente für Personal Branding: Unabhängigkeit und Sichtbarkeit. "Du hast das Heft in der Hand und kannst dein öffentliches Bild mitprägen", sagt Onaran. Sie stamme selbst nicht aus einem Unternehmerhaushalt - mit Zugang zu Kapital und Wissen. "Mir persönlich hat Social Media die Teilhabe ermöglicht, die ich sonst nie im Leben gehabt hätte."

Wie Managerinnen und Manager ihr Thema und den passenden Kanal finden und welche Fehler sie vermeiden sollten, erklärt Tijen Onaran im Podcast: "Personal Branding – Müssen Führungskräfte eine Marke sein?".

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