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Podcast Team A Lohnt sich eine Karriere als Corporate Influencer?

Sie schreiben auf Social-Media-Plattformen nicht über ihre Frühstücksflocken, sondern über das, was sie jeden Tag im Unternehmen erleben. Für wen sich das auszahlt – und worauf Angestellte achten sollten, bevor sie loslegen.

Ob Telekom, Otto  oder Datev – immer mehr Unternehmen setzen auf Corporate Influencer, um ihre Reichweiten und ihre Reputation zu verbessern und zum Beispiel Talente anzusprechen. Sie schulen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und starten besondere Influencer-Programme. Allein im deutschsprachigen Raum gibt es rund 1000 Organisationen, die auf Corporate Influencer setzen, sagt Klaus Eck, Kommunikationsberater und Autor des Buches "Die neue Macht der Corporate Influencer". Gemeinsam mit Frederike Fritzsche, Tech-Ambassadorin beim Otto-Konzern, spricht er im Podcast Team A über die neue Rolle – und für wen sie sich lohnt. Fritzsche ist hauptamtlich dafür verantwortlich, den Konzern als Influencerin und Speakerin zu vertreten. Drei Learnings aus dem Podcast:

  • Angehende Corporate Influencer sollten klären, wie viel Zeit sie für ihre Rolle erhalten. Oft ist diese viel zu knapp bemessen. Wenige bekommen so viel Zeit wie Fritzsche. Sie achtet darauf, nach jedem Posting ein bis zwei Stunden immer wieder online zu sein und Kommentare zu beantworten.

  • Über Zahlen sprechen: Corporate Influencer erzielen deutlich kleinere Reichweiten als Popstars. Fürs Unternehmen kann sich das trotzdem auszahlen, wenn Dutzende Mikro-Influencer die eigenen Themen nach vorn bringen. Fritzsches Videos auf der Plattform Youtube  wurden zwischen 500- und 1500-mal abgerufen – deutlich seltener als die sonstigen Konzernvideos. Trotzdem ist sie zufrieden. "Wenn sich auf ein Video oder Posting fünf bis zehn Menschen melden und Interesse an einer Position im Tech-Bereich bei uns signalisieren, habe ich mein Ziel erreicht", sagt sie. Gerade im Employer Branding können Botschafter aus dem Unternehmen überzeugender wirken als eine Kampagne.

  • Unterstützung klären: Gibt es gesonderte Programme und Fortbildungen für Corporate Influencer? "Das Unternehmen sollte seine Botschafterinnen und Botschafter auch unterstützen, wenn sie in einen Shitstorm geraten", sagt Eck.

Wie Mitarbeitende sich als Corporate Influencer ins Spiel bringen und welche rechtlichen Rahmenbedingungen wichtig sind – darum geht es in der neuen Folge des Podcasts TeamA. Hier hören Sie die ganze Folge.

Im ehrlichen Führungspodcast Team A sprechen die Chefredakteurinnen Antonia Götsch (Harvard Business manager) und Astrid Maier (Xing News) alle zwei Wochen mit Managerinnen und Managern, Gästen aus der Wissenschaft und dem Sport über Führung, Strategie und Management. Team A erscheint vierzehntäglich hier sowie auf Spotify   und Apple  im Podcast

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