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Generationen Je älter, desto vergnüglicher

Partysüchtige Jugend? Das alte Vorurteil stimmt nicht mehr. Einer Studie zufolge kümmern sich junge Menschen mehr um ihren Beruf als andere Generationen.
aus Harvard Business manager 5/2022
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Jutta Klee / fStop / Getty Images

Für unsere Eltern und Großeltern war es oft noch unvorstellbar, dass jemandem seine Freizeitaktivitäten wichtiger waren als der Beruf. "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen" ist ein typischer Spruch älterer Generationen.

Doch für die Angehörigen jüngerer Alterskohorten gilt das längst nicht mehr so kategorisch, wie eine Datenauswertung der Managementberatung Bain zeigt. So ist die subjektive Bedeutung von Arbeit im Verhältnis zur Freizeit nun schon über mehrere Generationen hinweg gesunken – zumindest bei den US-Beschäftigten, die für die Langzeitstudie befragt wurden.

Die Auswertung widerlegt das Vorurteil von der partysüchtigen Jugend: Je älter die Kohorten werden, desto größeren Wert legen sie auf ihre Freizeit. Während die Jungen sich erst im Job etablieren müssen, lässt der Druck mit zunehmendem Alter offenbar nach. Eine Ausnahme ist die Generation X, deren Wohlstand und Karriereaussichten von der Finanzkrise 2007 bis 2009 stark beeinträchtigt wurden.

Ausgabe Mai 2022

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Dieser Beitrag erschien erstmals in der Mai-Ausgabe 2022 des Harvard Business managers.

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