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Harvard Classic: Nicht allein die Verfeinerung der Rechenmethode, sondern eine sorgfältige Einschätzung der zukünftigen Entwicklung verbessert die Entscheidungsfindung Risikoanalyse bei Investitionen

Wie können Manager eine optimale Investitionsentscheidung treffen? Gibt es eine Methode der Risikoanalyse, die hilft, klug zu akquirieren, neue Produkte zu lancieren, den Betrieb zu modernisieren oder Überkapazitäten zu vermeiden? Der vorliegende Beitrag analysiert diese Fragen und beantwortet sie mit "ja" - weil es Möglichkeiten gibt, die Vielfalt der Risiken jeder einzelnen Situation zu messen. Mathematische Formeln, die nur eine Ertragsrate vorhersagen oder einen "bestmöglichen Schätzwert" liefern, reichen nicht aus. Der Autor stellt die Art der erforderlichen Daten, deren Verarbeitung und spezifische Kombinationen von Variablen wie Cashflow, Return-on-Investment (ROI) und Risiko in den Mittelpunkt, um anhand dieser Vorgaben die Eintrittswahrscheinlichkeiten aller möglichen Resultate im voraus zu berechnen. Manager können sich dieser zusätzlich zur Verfügung stehenden Informationen bedienen, um präzise abzuwägen, ob ein Investitionsvorhaben sich für das Unternehmen substantiell auszahlt. In einer Retrospektive bespricht der Autor die heute im privaten wie auch im öffentlichen Sektor routinemäßig eingesetzte Risikoanalyse und hebt hervor, daß die Methode in unserer von Unsicherheiten gekennzeichneten Welt in jeder Entscheidungssituation verwendet werden kann - und sollte.
aus Harvard Business manager 2/1980
David B. Hertz
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