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Richtungswechsel

aus Harvard Business manager 1/2003

Der Rückblick auf das Jahr 2002 lässt selbst hart gesottene Führungskräfte schaudern: Immer mehr Geschäftsmodelle aus der neuen Wirtschaft erwiesen sich als Flop; eine ganze Reihe von Topmanagern entpuppte sich als unfähig oder unwillig, ihr Unternehmen verantwortungsbewusst zu leiten, aber als höchst begabt im Vollstopfen der eigenen Taschen; der Kursverfall an den Börsen nimmt derweil kein Ende; und in Deutschland kommt es zu einem Rekord bei Unternehmenspleiten.

Doch wie stets, wenn die Lage schlecht und die Stimmung noch schlechter ist, ändert Jammern nichts. Es ist vielmehr an der Zeit, gewählte Strategien zu prüfen und gegebenenfalls eine andere Richtung einzuschlagen. Lassen Sie sich dabei von Adrian J. Slywotzky und Richard Wise inspirieren. Die Vice Presidents der Unternehmensberatung Mercer in Boston stellen in diesem Heft Wege zu mehr Wachstum vor. Als Autoren unserer Titelgeschichte zeigen sie, wie Führungskräfte vom Stammgeschäft ausgehend in neue, lukrative Märkte vorstoßen können (siehe Seite 18).

Wer auch in der Krise Erfolg haben will, muss außerdem bereit sein, alte Urteile zu revidieren. Das gilt besonders für Einschätzungen der eigenen Klientel. Die Professoren Werner Reinartz und V. Kumar widerlegen die weit verbreitete Ansicht, treue Kunden seien für ein Unternehmen besonders wertvoll. Die Marketingfachleute beschreiben in ihrem Beitrag, wie eine genaue Analyse der Verkaufsdaten hilft, die wirklich Profit bringenden Verbraucher zu finden (siehe Seite 68).

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Zur Ausgabe 6/2002, dem ersten optisch und inhaltlich gründlich überarbeiteten Harvard Businessmanager, erreichte uns eine Fülle von Zuschriften. Die Redaktion dankt allen Lesern für ihre Glückwünsche, Anregungen und auch für die konstruktive Kritik. Eine Auswahl der Briefe finden Sie auf Seite 110.

© 2003 Harvard Businessmanager

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