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Von den Vorzügen leistungsgebundener Vergütung Revolution auf dem Gehaltsstreifen

Immer mehr Firmen zahlen keine festen Bezüge, sondern machen die Vergütung zu einem großen Teil vom erzielten Gewinn abhängig - und sie tun gut daran. Denn nur so läßt sich in der gesamten Belegschaft unternehmerisches Denken und Handeln wecken. Herkömmliche Vergütungskriterien, die nicht auf Leistung, sondern auf Position abstellen und damit Trägheit und Ineffizienz belohnen, drohen die Wettbewerbsfähigkeit auf den Weltmärkten zu gefährden. Zudem ist leistungsbezogene Entlohnung schlicht gerechter. Die Autorin schildert in ihrem Beitrag, was amerikanischen Unternehmen alles eingefallen ist, um die Mitarbeiter mit dem Gehaltsscheck zu motivieren: strikt leistungsgebundene Gehaltserhöhungen, Gewinnbeteiligung, Prämien für höhere Produktivität, Stock Options und selbst Phantomaktien für die Belegschaft. Diese Maßnahmen haben weitreichende Konsequenzen: Wenn ein Angestellter mehr verdient als sein Chef, gerät die Hierarchie ins Wanken. Differenzierte Lohn- und Gehaltsstrukturen können eine fruchtbare Revolution im ganzen Unternehmen auslösen.
aus Harvard Business manager 1/1988
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