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Wie bewältigt ein Zulieferer die starken Absatzschwankungen in der Dritten Welt? Produktionsplanung in Entwicklungsländern

Das Beispiel ist nur allzu typisch für die Situation eines Zulieferbetriebs in der Dritten Welt: 1986 ging die Autonachfrage in Mexiko so stark zurück, daß viele Kfz-Hersteller wochen- oder monatelang Kurzarbeit einlegen mußten. Gleichzeitig wurden Neuanläufe um bis zu 18 Monate verschoben. Die Absatzkrise traf die Hersteller offensichtlich völlig unvorbereitet; jedenfalls hatten sie ihre Lieferanten nicht vorgewarnt, die bereits alles für die Serienproduktion der nächsten drei Monate im Hause hatten, von den Werkzeugen bis zum Material. So ist es überall in den Entwicklungsländern: Die Hersteller scheinen nicht in der Lage zu sein, zuverlässige Absatzprognosen zu erstellen beziehungsweise die prognostizierten Absatzzahlen rechtzeitig in verbindliche Lieferantenabrufe umzusetzen. Der Verfasser gibt aus eigener Erfahrung praxiserprobte Tips, wie sich ein Zulieferer vor kostspieligen Fehlern seiner Kunden schützen kann.
aus Harvard Business manager 1/1988
Karlheinz Kurt Naumann
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