Organisationsstruktur: modisch oder passend?

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Nr. 2 / 30.03.1982 Alle Ausgaben
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Editorial

In diesem Heft

Überall in der Welt werden neue, "abfallfreie" Technologien eingesetzt, mit deren Hilfe Unternehmen ihren Gewinn-, Wachstums- und Überlebenszielen ein Stück näher kommen Wie man mit Umweltschutz Kasse macht

Unter der Schirmherrschaft der Europäischen Wirtschaftskommission für Umweltschutz kamen im November 1979 die für Umweltfragen zuständigen Minister der europäischen Länder und Delegierte aus den Vereinigsten Staaten und Kanada in Genf zusammen. Während dieser Konferenz sollten Möglichkeiten erörtert werden, wie die Belastung der Umwelt durch Industrieabfälle verringert werden kann. Langfristig, so fürchteten die Anwesenden, würde die "Säureregen" verursachende Luftverschmutzung durch Kraftwerke und Metallfabriken Seen und Wälder in den nördlichen Regionen verseuchen. Dieses Problem habe bereits internationale Größenordnung angenommen. Die Minister und Abgesandten unterzeichneten eine Resolution, in der dazu aufgerufen wurde, diese Art der Umweltverschmutzung "zu begrenzen, allmählich zu reduzieren und schließlich zu verhindern". Sie einigten sich außerdem auf eine Verlautbarung, in der gefordert wurde, daß "die wirtschaftliche Entwicklung und der technologische Fortschritt mit den Belangen des Umweltschutzes vereinbar sein müssen". Befürwortet wurde in diesem Zusammenhang der Einsatz abfallfreier Technologien in den Industrien der auf der Konferenz vertretenen Länder. In diesem Beitrag kommt eine Autorität für Wirtschafts- und Umweltfragen zu Wort, um die bedeutsame Diskussion, die auf dieser wichtigen internationalen Konferenz begonnen wurde, weiterzuführen.

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