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Ergebnisse einer Expertenbefragung Outplacement statt Rausschmiß

Outplacement ist eine aus den Vereinigten Staaten stammende Methode zur Freisetzung von Führungskräften, die seit etwa 1980 auch bei uns Verbreitung findet. Aufgrund der unterschiedlichen gesellschaftlichen und insbesondere arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen weichen deutsche Outplacementkonzepte jedoch in einigen Punkten von den amerikanischen Vorbildern ab. Wegen der besonderen Vertrauensstellung von Mitarbeitern in leitenden Positionen und ihrer spezifischen arbeitsrechtlichen Situation sowie der Enge des Arbeitsmarktes für Führungskräfte kommt dem Outplacement für obere Hierarchieebenen besondere Bedeutung zu. Traditionelle Freisetzungsstrategien wie zum Beispiel rigoroser "Rausschmiß", "Kaltstellen ", "Hinausekeln "oder "Wegloben" bilden zwar derzeit noch die Regel, werfen aber auch eine Vielzahl von Problemen auf. "Outplacement" bedeutet soviel wie Hinausbeförderung beziehungsweise Herausplazierung. Was darunter genau zu verstehen ist und welche Vor- und Nachteile Outplacement bietet, wird in dem folgenden Beitrag näher untersucht, wobei die Ergebnisse einer schriftlichen explorativen Expertenbefragung vorgestellt werden. Die Auskunftspersonen repräsentieren die Mehrheit der in der Bundesrepublik Deutschland derzeit agierenden Outplacementberatungen - etwa ein Dutzend Unternehmen -, acht Outplacementberater waren zu Antworten bereit. Aufgrund des Untersuchungsdesigns können die empirischen Befunde lediglich Tendenzaussagen widerspiegeln.
aus Harvard Business manager 2/1988
Michael Lingenfelder, Hartmut Walz
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