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Da Organisationen über natürliche Strukturen verfügen, kann die Harmonie der Teilbereiche Schlüssel zum Erfolg werden Organisationsstruktur: modisch oder passend?

Warum hat die Automobilindustrie so lange gebraucht, um sich auf die enorme Nachfrage nach kleineren Wagen einzustellen? Warum verläßt ein Filmteam seinen Hollywood-Konzern und macht sich selbständig? Warum wirtschaften so viele öffentliche Institutionen und Unternehmen am Rande der Pleite? Auf diese Fragen lassen sich viele Antworten mit vielen Begründungen finden. Eine ist nach Ansicht des Autors jedoch allen gemein: Irgendein Element der Organisationsstruktur hat der betrieblichen Aufgabe nicht entsprochen. Große "industrielle Bürokratien" sind perfekt geeignet für eine effiziente Massenproduktion, nicht jedoch für die rasche Anpassung an neue Situationen. Eine Filmproduktion braucht flexible Strukturen, um immer wieder Neues schaffen zu können - was schwierig zu erreichen ist in einem Konglomerat, das betriebliche Abläufe durch untere Ebenen kontrollieren läßt. Krankenhäuser oder Universitäten schließlich brauchen eine Form fachlicher Steuerung und Kontrolle, die unvereinbar ist mit den technokratischen Standards, zu denen Regierungen leicht neigen.
aus Harvard Business manager 2/1982
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