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Traditionelle japanische Methoden stoßen im Westen an ihre Grenzen Nippons Personalchefs müssen umdenken

Qualitätszirkel, verstärkte Beteiligung von Mitarbeitern am Entscheidungsprozeß, Betonung von Teamgeist und die Zusicherung einer dauerhaften Beschäftigung zeichnen japanisches Personalmanagement aus und werden auch in den ausländischen Betrieben japanischer Konzerne eingesetzt. Doch mit dem Anwachsen der japanischen Präsenz im Ausland treten beim Führen ausländischer Mitarbeiter auch vermehrt Schwierigkeiten auf. Nichtjapanische Arbeitnehmer beschweren sich zum Beispiel über ungenaue Stellenbeschreibungen, mangelnden Professionalismus, unklare Anweisungen oder Vorgaben für bestimmte Aufgaben, zu häufige Interventionen durch Vorgesetzte, zu wenig Schulung und zu geringe Beförderungschancen, zu große Abhängigkeit der Tochtergesellschaften von den Müttern in Japan sowie Kommunikationslücken. Bei der Kritik bleibt es nicht: Hohe Fluktuation ist in japanischen Auslandsbetrieben mittlerweile die Regel. Der Autor analysiert das Problem und schlägt Lösungen vor, die fernöstlichen wie westlichen Denkweisen Rechnung tragen.
aus Harvard Business manager 2/1988
Hiroshi Ueno
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