Modernes Management

Von Christoph Seeger

Die Harvard Business School (HBS) hat in ihrer 100-jährigen Geschichte Großes hervorgebracht. Das konnten wir mit unserer Jubiläumsausgabe im vergangenen Monat eindrucksvoll belegen. Für unsere zweite Spezialausgabe zum Jubiläum haben wir nun die besten Wissenschaftler der HBS gebeten, einen Blick in die Zukunft des Managements zu werfen.

Den ersten Teil eröffnet Professorin Cynthia Montgomery. Die Leiterin des Strategieteams der HBS warnt davor, die Beschäftigung mit der Unternehmensstrategie zur reinen Analyse der besten Wettbewerbstaktik verkommen zu lassen. Montgomery schärft die Rolle des CEOs, denn dieser gebe dem Unternehmen mit der richtigen Strategie erst seine Daseinsberechtigung. Selbstverständlich geht es nicht ohne den Blick auf den Wettbewerb. Dies verdeutlicht Michael Porter in einem umfangreichen Update seines großen Klassikers, der fünf Wettbewerbskräfte. Wer wissen will, wann welche Managementmethoden zum Einsatz kommen sollten, erfährt dies von den Balanced-Scorecard-Erfindern Robert Kaplan und David Norton. Clayton Christensen wiederum hat den Gebrauch von Kennzahlen analysiert. Manager machen hier eklatante Fehler, was dazu führt, dass sie interessante Innovationen häufig totrechnen.

Wie aber müssen Unternehmen im 21. Jahrhundert geführt werden? Wo finden wir die Manager der Zukunft? Warum wird Mentoring so wichtig? Antworten auf diese Fragen geben im zweiten Teil unseres Spezials zum Beispiel Rosabeth Moss Kanter, Linda Hill und Thomas DeLong. Unsere Fallstudie schließlich spricht vor allem Sinn-sucher an. Der Protagonist hat drei attraktive Jobangebote auf dem Tisch und fragt sich, wo er am besten Gutes tun kann.

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