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Mehr Qualität und zugleich weniger Kosten - mit einer besonderen Managementtechnik läßt sich das machen Mit Value Control zum Erfolg

Das Ziel hoher Produkt- und Servicequalität zu möglichst geringen Kosten bekommt unter dem härteren Wettbewerbsdruck heute immer mehr Priorität. Doch so wenig sich Qualität leicht messen läßt, sind ihre wahren Kosten einfach zu ermitteln. Über Lösungen des Problems wird vielerorts nachgedacht. Bei IBM fanden Techniker des Fertigungsbereichs im kalifornischen San José bei ihren Bemühungen, die Vorgänge der Kostenentstehung zu durchleuchten, zu messen und zu steuern, einen eigenen Ausweg. Was zunächst nur dazu dienen sollte, Maschinennutzung und Prozeßqualität zu verbessern, wuchs sich schrittweise zu einer universellen Methodik guter Betriebsführung aus; auch andere IBM-Abteilungen setzen sie inzwischen für ihre Aufgaben ein. Basis des Instrumentariums Value Control (Kostensteuerung) bilden zwei (philosophische) Einsichten: Betriebliche Realität besteht immer aus dem Nebeneinander von Vollkommenheit und Unvollkommenheit; Verbesserungen aber, die das Ausmaß an Unvollkommenheit vermindern, sind faktisch stets möglich. Value Control gibt Richtung und Mittel vor, wie sich Unvollkommenheit zurückdrängen läßt, damit die Qualität von Produkten, Prozessen und Einrichtungen zunimmt, die Kosten sinken und so die Effizienz steigt.
aus Harvard Business manager 2/1989
Armin R. Tietze
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