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Menschliche Antriebe

Verhaltensforschung hilft Führungskräften.
aus Harvard Business manager 1/2004

In gewisser Weise steht die Erforschung des menschlichen Verhaltens (in Organisationen) wieder dort, wo sie einst begann. Sie nahm ihren Anfang mit der Human-Relations-Schule in den 30er Jahren sowie mit Theorien zu den menschlichen Antrieben, wie sie etwa Abraham Maslow in den 50er Jahren aufstellte. Seither wurden zahlreiche mehr oder weniger überzeugende Varianten produziert. Die in diesem Buch vorgeschlagene Einordnung gehört zu den einfachsten, aber auch interessantesten.

Die Autoren, Professoren an der Harvard Business School, verbinden Biologie, Kognitionswissenschaften und ihre Erfahrungen aus der Organisationsforschung und kommen zu der These, dass der Mensch von vier angeborenen Motivationskräften angetrieben werde: dem Erwerbstrieb, dem Bindungstrieb, dem Lerntrieb und dem Verteidigungstrieb. Diese Triebe können jedem Menschen unterschiedlich wichtig sein, müssen aber alle befriedigt werden. Lawrence und Nohria veranschaulichen, wie Führungskräfte dieses Wissen um menschliches Verhalten nutzen können.

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Lawrence, Paul R.; Nohria, Nitin

Driven

Klett-Cotta, Stuttgart 2003, 334 Seiten, 32,50 Euro

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