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Mehr zum Thema ... Verantwortung

Die Auswahl dieser Beiträge, Bücher und Web-Seiten soll Ihnen helfen, unterschiedliche Facetten des Themas kennenzulernen.
aus Harvard Business manager 1/2007

HBM Online

Die folgenden Beiträge finden Sie auf www.harvardbusinessmanager.de

Porter, M. E.; Kramer, M. R.: Wohltätigkeit als Wettbewerbsvorteil

Viele Firmen fühlen sich aus sozialer Verantwortung zum Spenden verpflichtet. Doch richtig geplant und umgesetzt, sind wohltätige Initiativen für die Unternehmen auch wirtschaftlich von großem Nutzen. März 2003, Seite 40 - 56, Produktnummer 200303040.

Salzmann, O.; Steger, U.: Die soziale Verantwortung von Unternehmen

Programme zur sozialen Verantwortung gelten oft als Schönfärberei. Eine Studie zeigt, dass die Manager zwar wenig tun, dass sich aber auch die Anspruchsgruppen in der Gesellschaft kaum für das Thema interessieren.

Juli 2006, Seite 6 - 10, Produktnummer 200607006.

Handy, C.: Wofür arbeiten wir?

Die jüngsten Unternehmensskandale zeigen erneut, dass der Kapitalismus krank ist. Höchste Zeit, unsere Geschäftsprinzipien zu überdenken - und der Frage nachzugehen, wem und welchem Zweck ein Unternehmen dient. März 2003, Seite 96 - 107, Produktnummer 200303096.

Roth, M.: Recht und Moral

Viele Unternehmen konzentrieren sich nur darauf, die geltenden Gesetze einzuhalten. Dieses Vorgehen greift zu kurz. Stattdessen sollten sie sich intensiv mit den ethischen Fragen beschäftigen, die hinter den Regeln stehen. Mai 2005, Seite 132 - 134, Produktnummer 200505132.

Prahalad, C. K.; Hammond, A.: Den Armen helfen mit Gewinn

Dritte-Welt-Länder bieten Unternehmen erhebliche Geschäftschancen - es ist also nicht nur ehrenwert, die Situation der Menschen dort zu verbessern. (Dieser Text liegt dem Heft als Audio-CD bei.)

Februar 2003, Seite 56 - 71, Produktnummer 200302056.

Bradach, J.; Foster, W.: Zwischen Profit und Nächstenliebe

Im Bemühen, ihre Abhängigkeit von Spendengeldern zu verringern, verfolgen Non-Profit-Organisationen zunehmend erwerbswirtschaftliche Projekte - mit enttäuschenden Resultaten. Oktober 2005, Seite 84 - 97, Produktnummer 200510084.

Kuhn, L.; Leitl, M.: Gespräch: Der Wert der Werte

Sind Christen bessere Manager? Ulrich Hemel, Professor für Religionspädagogik, über die Bedeutung von Werten im Management und in der globalisierten Gesellschaft.

Mai 2003, Seite 109 - 114, Produktnummer 200305109.

Internet

Netzwerke Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft (econsense), ein Interessenverband von 23 deutschen Konzernen: www.econsense.de

CSR Europe, ein europäisches Netzwerk für Unternehmen. Das Netzwerk will Firmen helfen, Unternehmensverantwortung in den Alltag zu integrieren:

www.csreurope.org

European Academy of Business in Society (EABIS), Zusammenschluss von Unternehmen, Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen:

www.eabis.org

Global Compact, eine Initiative der Vereinten Nationen zu verantwortungsbewusster Unternehmensführung: www.globalcompact.com

Hochschulen

Centre for Sustainability Management (CSM) der Universität Lüneburg: www.uni-lueneburg.de/csm

Center for Corporate Citizenship, Katholische Universität Eichstätt: www.corporatecitizen.de

Das International Centre for Corporate Social Responsibility an der Universität Nottingham: www.nottingham.ac.uk/ business/ICCSR

Soziales Unternehmertum Die Schwab Foundation präsentiert herausragende Beispiele sozialen Unternehmertums aus der ganzen Welt: www.schwabfound.org

Ein Beispiel aus Deutschland sind die Off Road Kids, die sich der Straßenkinder in deutschen Großstädten annehmen: www.offroadkids.de

Bücher

Prahalad, C. K.: Der Reichtum der Dritten Welt,

FinanzBuch Verlag 2006, 525 Seiten, 29,90 Euro.

Vier Millionen Menschen weltweit müssen von weniger als zwei US-Dollar pro Tag leben. Diese Gruppe hat der Wirtschaftswissenschaftler C. K. Prahalad ins Visier genommen, um zwei Ziele auf einmal zu erreichen: den Menschen, die am Fuße der Wohlstandspyramide leben, einen Aufstieg zu ermöglichen - und Unternehmen neue Märkte zu verschaffen. Denn mithilfe der Unternehmen sei es möglich, einen neuen Weg zu finden, die Armut nachhaltig zu bekämpfen. In seinem Buch zeigt er anhand vieler Beispiele, wie das funktioniert und wie die Armen zu findigen Unternehmern werden.

Kotler, P.; Lee, N.: Corporate Social Responsibility,

John Wiley & Sons 2004, 307 Seiten, 30,89 Euro.

Der Marketingexperte Philip Kotler beschreibt zusammen mit Koautorin Nancy Lee, warum Gemeinnützigkeit sowohl gute PR ist als auch gut für das Geschäft. Sie zeigen Managern, wie sie soziale Projekte auswählen sollten, wie sie gemeinnützige Initiativen entwickeln und die Unterstützung der Mitarbeiter gewinnen - und wie sie den Erfolg ihrer Bemühungen hinterfragen. Wie bei amerikanischen Autoren üblich, gibt es eine Fülle praktischer Beispiele - und die Berichte von 25 Topmanagern über ihre Erfahrungen mit sozialem Engagement.

Gazdar, K.; Habisch, A.; Kirchhoff, K.; Vasegi, S.: Erfolgsfaktor Verantwortung,

Springer Verlag 2006, 170 Seiten, 34,95 Euro.

Die vier Herausgeber gelten als CSR-Experten in Deutschland und beschreiben auf der Basis des Good-Company-Rankings, wie unternehmerischer Erfolg und verantwortungsbewusstes Handeln zusammenhängen. Sie beobachten eine Professionalisierung der CSR-Projekte und beschreiben den Stand der Diskussion, betrachten CSR durch die Brille der Wirtschaftsprüfung und der Unternehmensstrategie und beschreiben, wann soziale und ökologische Pro- jekte auch dem Profit dienen. Ein Einstieg in die Welt der CSR.

Zimmerli, W. Ch.: Spurwechsel,

Murmann 2006, 304 Seiten, 25,00 Euro.

Vor dem Hintergrund der Wertedebatte in Unternehmen hat Herausgeber Walter Zimmerli Beiträge von sieben Denkern und Wissenschaftlern zu sieben aktuellen Schlagworten zusammengetragen. Es schreiben: Ulrich Beck (Werte schaffen), Hans-Jörg Bullinger (Erneuerungsfähigkeit), Ralf Dahrendorf (Verantwortung), Adolf Muschg (Respekt), Gerhard Roth (Höchstleistung), Gerhard Schulze (Kundennähe) und Reinhard Sprenger (Nachhaltigkeit). Dieses Vielerlei ist, obwohl durchaus informativ geschrieben, stellenweise sogar sehr amüsant zu lesen und bietet allerhand Stoff zum Nachdenken.

Horváth, P.: Wertschöpfung braucht Werte,

Schäffer-Poeschel 2006, 259 Seiten, 29,95 Euro.

Verantwortungsbewusstes Handeln benötigt eine Grundlage. Was ist richtig? Was ist falsch? Ohne gemeinsame Werte kann niemand seiner Verantwortung gerecht werden - zumindest nicht in den Augen anderer. Zu vertrauen wird schwierig, Wertschöpfung aufwendig. In dem von Péter Horváth herausgegebenen Buch beschreiben Unternehmensberater, Philosophen, Manager und Wissenschaftler, warum Werte die Grundlage für Erfolg in Wirtschaft und Gesellschaft schaffen. Die 18 Beiträge garantieren eine Vielfalt an Perspektiven, von moralisch bis pragmatisch.

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