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Supply-Chain-Management Mehr zum Thema

aus Harvard Business manager 12/2010

BÜCHER

HAU L. LEE

Building Supply Chain

Excellence in

Emerging Economies

Springer 2010

470 Seiten

106,95 Euro

Stanford-Professor Hau L. Lee gehört zu den internationalen Koryphäen des Supply-Chain-Managements. In diesem Buch beschäftigt er sich mit der Frage, wie in rasch wachsenden Ländern wie China, Indien, Ungarn, Vietnam und Brasilien die Lieferkette gut organisiert werden kann. Das Werk gliedert sich in drei Teile, wobei zunächst allgemeine Strategien erwähnt werden und der Schluss Fallstudien zum Thema enthält. Im Mittelteil widmet sich Lee den Besonderheiten in Entwicklungsländern. Dort beschreibt er zum Beispiel, wie der Informationsfluss zwischen zahlreichen Partnern sichergestellt werden kann und wie mit unerwarteten Zwischenfällen umgegangen werden sollte.

ULRICH THONEMANN ET AL.

Supply Chain Excellence

im Handel

Gabler 2005

226 Seiten

49,95 Euro

Wie gelingt es Handelsunternehmen, leere Regale zu vermeiden? Und wie können moderne Technologien wie RFID-Chips dabei helfen? In ihrem Buch liefern die Autoren, Experten für Supply-Chain-Management an der Universität zu Köln sowie bei der Unternehmensberatung McKinsey, vor allem Empfehlungen für die Filial-, Lager- und Lieferlogistik. Außerdem zeigen sie, wann sich Kooperationen lohnen. Dabei orientieren sie sich am Vorgehen erfolgreicher Handelsketten wie Metro und Tesco. Belebt wird die Lektüre durch die eingestreuten Fallbeispiele, wie etwa die Beschreibung der Lieferkette von Tchibo.

HARTMUT WERNER

Supply Chain Management:

Grundlagen, Strategien,

Instrumente und Controlling

4. Auflage, Gabler 2010

466 Seiten

29,95 Euro

Anders als viele andere Bücher zum Thema Supply-Chain-Management behandelt der Autor das Thema nicht nur aus der Logistikperspektive. Hartmut Werner, Professor für Unterneh-mensplanung und Logistikmanagement an der Fachhochschule Wiesbaden, bietet einen umfassenden Einblick in die vielen Methoden, die zu einem Lieferkettenmanagement gehören. So beschreibt er neben den Instrumenten auch den Einfluss von Managementkonzepten wie Business Process Reengineering auf die Gestaltung des Lieferkettenmanagements.

PETER A. BOLSTORFF ET AL.

Spitzenleistungen im

Supply Chain Management

Springer 2008

432 Seiten

59,95 Euro

Das Besondere an diesem Buch ist seine Vorgeschichte: Es baut auf dem Praxisleitfaden der American Management Association auf und befasst sich mit dem Lieferkettenmodell des Supply Chain Council (SCC). Das ist eine unabhängige Organisation, die das Ziel verfolgt, eine Standardmethode für das Lieferkettenmanagement zu entwickeln. Die Autoren konzentrieren sich entsprechend darauf, das vom SCC konzipierte Modell SCOR vorzustellen und Tipps für die Umsetzung zu geben - immer entlang eines Praxisbeispiels.

INTERNET

FüHRENDES FORUM

Einen tiefen Einblick in das Thema bietet das Global Supply Chain Management Forum der Stanford University. Es ist das führende Forschungsinstitut für Supply-Chain-Management in Partnerschaft mit Industrieunternehmen. Es hält Unternehmer in theoretischen und praktischen Fragen rund um das Themengebiet auf dem neuesten Stand. www.gsb.stanford.edu/scforum

GEMEINNüTZIGE HILFE

Das Supply Chain Council (SCC) ist eine weltumspannende gemeinnützige Organisation, die ihren Mitgliedsunternehmen dabei hilft, bei Lieferkettenprozessen dramatische und schnelle Verbesserungen zu erzielen. Die SCC unterhält das "Supply Chain Operations Reference"-Modell (SCOR), das in der Lieferkettenbranche am weitesten akzeptierte Rahmenwerk zur Bewertung und zum Vergleich von Aktivitäten und Leistungen von Lieferketten. www.supply-chain.org

NEUESTE FORSCHUNG

Einen Überblick über die neuesten Forschungsergebnisse zum Thema bietet die Seite Working Knowledge der Harvard Business School. http://tiny.cc/btmp8

HBM ONLINE

ROLAND HELM ET AL.

So vermeiden Sie Regallücken

Oktober 2008, Seite 18

Nachdrucknummer 200810018

Trotz ausgefeilter Systeme zum Supply-Chain-Management findet jeder zehnte Kunde während seines Einkaufs mindestens ein Produkt nicht vor. Dies bedeutet für Handel und Hersteller große Umsatzeinbußen. Helfen können nur Veränderungen in den Filialen selbst.

ANDREAS BRINKHOFF,

ULRICH THONEMANN

Perfekte Projekte in der Lieferkette

Juli 2007, Seite 6

Nachdrucknummer 200707006

Fast alle Firmen führen gemeinsam mit anderen Unternehmen Projekte durch. Eine Studie zeigt, dass im Supply-Chain-Management über 50 Prozent dieser Vor-haben scheitern. Dabei entscheiden nur fünf Faktoren über Erfolg oder Misserfolg.

PETER M. BARTON, PETER McGOLDRICK

Wie Hightech für volle Schränke sorgt

Juli 2007, Seite 16

Nachdrucknummer 200707016

Ihre Supply Chain endet nicht in den Regalen der Händler, sondern erst in den Vorratsschränken der Kunden. Mit intelligenter Technik können Sie dafür sorgen, dass diese ihre Vorräte rechtzeitig wieder auffüllen und so mehr konsumieren.

STEPHAN WAGNER

Die größte Gefahr ist der Kunde

Mai 2006, Seite 12,

Nachdrucknummer 200605012

Katastrophen bedrohen die Lieferkette weniger als gemeinhin angenommen. Eine Umfrage zeigt, dass deutsche Supply-Chain-Manager vor allem mit Kunden und Lieferanten zu kämpfen haben.

YOSSI SHEFFI

Tauziehen um das Supply-Chain-

Management (Fallstudie)

Februar 2006, Seite 88

Nachdrucknummer 200602088

Beim Textilhändler Voici Brands managt jeder Unternehmenszweig seine eigene Lieferkette. Nun will CEO Jack Emmons eine massive Konsolidierung durchsetzen. Die Manager werden sich mit aller Macht dagegen wehren. Wie können sie überzeugt werden?

MICHAEL KNEMEYER,

DOUGLAS M. LAMBERT

Gemeinsam zur perfekten Partnerschaft

September 2005, Seite 24

Nachdrucknummer 200509024

Häufig gehen Beziehungen mit Lieferanten in die Brüche. Der Grund: Zu Beginn der Zusammenarbeit haben die Beteiligten nicht über ihre Erwartungen gesprochen. Gute Partnerschaften ergeben sich aber nicht zufällig, sie sind das Ergebnis systematischer Planung.

KASRA FERDOWS ET AL.

Über Nacht zum Kunden

Februar 2005, Seite 80

Nachdrucknummer 200502080

Auch als Hörbuch erhältlich (2009)

Laufzeit: 36 Minuten

Ungenutzte Kapazitäten, halb leere Lkw, kleine Stückzahlen - die spanische Bekleidungskette Zara macht alles anders als ihre Konkurrenten. Das Ergebnis sind Gewinnspannen, die den Rest der Branche vor Neid erblassen lassen.

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