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Aus Fehlern lernen Mehr zum Thema

aus Harvard Business manager 6/2011

Bücher

Michael Kaplan

Ellen Kaplan

Auf Fehler programmiert

Rowohlt 2011, 400 Seiten

19,95 Euro

Viele Menschenbilder beruhen auf der Annahme, dass der Homo sapiens im Gegensatz zum Tier einen freien Willen hat und rational handelt. Was aber, wenn die Hinweise stimmen, dass dies nur ein Trugschluss ist? Der britische Historiker Michael Kaplan hat gemeinsam mit seiner Mutter, der Mathematikerin Ellen Kaplan, ein unterhaltsames Buch über die Irrationalität menschlichen Wirkens geschrieben. Er stellt darin die These auf, dass wir von unseren Fehlleistungen und Vorurteilen leben. Kaplan sagt, dass wir irren, wenn wir glauben, es ginge rational zu. Mithilfe von vielen faszinierenden Beispielen breiten die Autoren aus, warum Evolutions-, Hirn- und Verhaltensforscher davon ausgehen, dass der Mensch aus seiner Natur heraus Fehler machen muss.

Martin Schneider

Teflon, Post-it

und Viagra

Wiley 2006, 223 Seiten

14,90 Euro

Was haben Penicillin, Teflon und Tesafilm gemeinsam? Sie alle wurden zufällig entdeckt, waren nicht geplant oder galten zunächst gar als Ausschussware.

Wem die Geschichte auf Seite 8/9 Freude bereitet hat, dem wird dieses Buch gefallen: Der Wissenschaftsjournalist Martin Schneider hat die spannendsten Zufallsfunde der Forschung detailliert, gut verständlich und unterhaltsam zusammengetragen. Nicht nur für Laienforscher empfehlenswert, sondern auch für all jene, die nicht aufhören wollen, daran zu glauben, dass sich harte Arbeit mitunter noch nach Jahren auszahlt - wenn auch bisweilen ganz anders als beabsichtigt.

Brigitte Witzer

Risikointelligenz

Econ 2011, 272 Seiten

19,99 Euro

Die Welt ist kein sicherer Ort. Wir erleben täglich von Menschen gemachte Katastrophen, Unglücke und Krisen. Die Fähigkeit, trotz dieses Wissens auch in kritischen Situationen weiterhin kreativ und überlegt zu reagieren, ist erlernbar - so die These von Brigitte Witzer. Um ihr Konzept zu entwickeln, lässt Witzer einen Höhenretter, einen Investmentbanker, einen Versicherungsmathematiker, einen Verhandlungsprofi, eine Poker-Weltmeisterin, einen Neurochirurgen und einen Fallschirmjäger zu Wort kommen: Sie erzählen, wie es ihnen gelingt, auch in Ausnahmesituationen einen kühlen Kopf zu bewahren.

Berthold Gunster

Ja-aber

was, wenn alles klappt?

Campus 2011, 257 Seiten

19,90 Euro

Keine Frage, es ist wichtig, große Entscheidungen sorgfältig abzuwägen. Wenn der Fokus auf mögliche negative Folgen jedoch jeden Impuls zu handeln hemmt, hat man schnell das Nachsehen. Der niederländische Autor Berthold Gunster zeigt auf, wie leicht Bedenkenträger sich aus Angst vor möglichen Fehlentscheidungen beschränken - und plädiert dafür, Sätze statt mit "Ja, aber" mit einem lösungsorientierten "Ja - und" zu beginnen. Wer vor einem halb leeren Glas steht, so Gunster, solle den Wasserhahn suchen.

HBM Online

Thomas J. Friel, Robert S. Duboff

So lernen Sie von Ihrem Vorgänger

März 2009, Seite 98

Nachdrucknummer 200903098

Zu viele neue CEOs lassen eine unbezahlbare Ressource ungenutzt - die über viele Jahre erworbene Erfahrung des früheren Unternehmenschefs. So gelingt der Wissensaustausch.

Kishore Sengupta et al.

Die Erfahrungsfalle

November 2008, Seite 90

Nachdrucknummer 200811090

Wir sind programmiert, Fehler zu vermeiden. Dennoch läuft vieles falsch. Wenn wir das ändern wollen, müssen wir zu einer neuen, umfassenderen Definition von Misslingen finden.

David A. Garvin et al.

Das lernende Unternehmen

November 2008, Seite 76

Nachdrucknummer 200811076

Das Konzept der lernenden Organisation wurde nur selten erfolgreich umgesetzt. Ein Diagnoseinstrument, das Sie interaktiv im Internet nutzen können, hilft Ihnen, die Lernfähigkeit Ihrer Organisation objektiv zu bewerten.

James March im Gespräch

Der Meister der Ideen

Februar 2007, Seite 104

Nachdrucknummer 200702104

James March von der Stanford University gilt als einer der einflussreichsten Managementvordenker unserer Zeit. Der Organisationspsychologe erklärt, warum die Schönheit einer Idee wichtiger sein kann als ihre Relevanz und weshalb sich Führungskräfte Torheiten erlauben sollten.

Barbara Kellerman

Wann Topmanager sich

entschuldigen sollten

Juni 2006, Seite 72

Nachdrucknummer 200606072

Öffentlich für einen Fehler um Verzeihung zu bitten ist heikel, denn es steht viel auf dem Spiel: der persönliche Ruf, die Reputation der Organisation, ja sogar deren Existenz. Entschuldigungen können aber auch viel Gutes bewirken. So gelingt der ungeliebte Auftritt.

Robert E. Gunther et al.

Machen Sie mehr Fehler: Es lohnt sich!

August 2006, Seite 72

Nachdrucknummer 200608072

Testen Sie regelmäßig, ob lieb gewonnene Annahmen über Kunden und Prozesse noch richtig sind, und nehmen Sie dabei bewusst Rückschläge in Kauf. Nur so können Sie Ihr Unternehmen weiterentwickeln und auch künftig erfolgreich sein.

Edgar Schein im Gespräch

Blut, Schweiß und Tränen -

von der Angst zu lernen

Mai 2002, Seite 72

Nachdrucknummer 200205072

Unternehmen schmücken sich gern mit dem Etikett "lernende Organisation". Aber nur wenige erreichen dieses hochgesteckte Ziel. Warum das so ist, erklärt der international renommierte Psychologe Edgar H. Schein.

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