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Durch optimale Dispositionsmodelle läßt sich die Umlaufmittelbindung wesentlich verringern Mehr Effektivität in der Materialwirtschaft

Der grundlegende Wandel in der politischen und wirtschaftlichen Weltlage Anfang der 80er Jahre sowie das anhaltende Konjunkturtief erfordern von den meisten Unternehmen flexible Anpassungs- und Aktionsstrategien in allen Unternehmensbereichen. Hieraus ergibt sich auch ein breites Aktionsfeld für eine Steigerung der Effektivität und Effizienz der Materialwirtschaft im Unternehmen. Es gilt, die einzelnen Funktionen wie Einkauf, Disposition, Lagerwesen, Transport, Entsorgung, mit ihren Verkettungen untereinander so zu gestalten, daß die Materialwirtschaft als Versorgungssystem des Unternehmens einen positiven Beitrag zum Unternehmensergebnis leistet. Die Höhe der Umlaufmittelbindung ist bei steigendem Finanzierungsaufwand von entscheidender Bedeutung. Nur durch den Einsatz moderner Managementmethoden, die eine optimale Materialbereitstellung unter wirtschaftlichem Einsatz von Kapital und Kosten sicherstellen, kann eine spürbare Reduzierung der Umlaufmittelbindung gelingen. Diese "neuen" Managementmethoden müssen in der Lage sein, die sich aus der Marktposition eines Unternehmens ergebenden unterschiedlichen Anforderungen an die Materialwirtschaft zu erfüllen. In den nachfolgenden Ausführungen wird eine in der Praxis erprobte Methodik dargestellt, um den wirtschaftlichen Einsatz der Materialwirtschafts- Ressourcen durch die Auswahl und den Einsatz Unternehmens- und produktbezogener Dispositionsverfahren zu gewährleisten.
aus Harvard Business manager 4/1982
Manfred Dahlmann, Manfred Theilen
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